War es ein Anschlag? Sohn von Imam in Peine niedergeschossen
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In der Nacht zu Sonntag hallten Schüsse durch die niedersächsische Stadt Peine. Gegen 22:40 meldeten mehrere Anrufer bei der Polizei, in der Nähe des Carl-von-Ossietzky-Platzes Schüsse vernommen zu haben. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen jungen Mann blutend am Boden.
Drei Schüsse hat der 29-jährige Sohn eines Imams abbekommen. Die Staatsanwaltschaft hofft auf Zeugenhinweise. Nach Informationen der Peiner Nachrichten aus dem Umfeld des Opfers sei aber von einem guten, stabilen Zustand die Rede.
Die Projektile schlugen beim Opfer in den Oberschenkel, ins Gesäß und in den unteren Bereich der Wirbelsäule ein. Die Täter flohen in einer dunklen Limousine.
„Das hat gar nichts mit der Moschee zu tun!“
Gegenüber den Peiner Nachrichten betont die anonyme Quelle, dass der Anschlag nicht in Zusammenhang mit der örtlichen Al-Hidaia-Moschee stehe. Die Angaben sind jedoch nicht überprüfbar. Fest steht: Es traf den Sohn des dortigen Imams.
Polizei sieht keinen Hinweis auf fremdenfeindliche Tat
Am Tatort haben Ermittler eine umfangreiche Spurensuche durchgeführt. Die Polizei bestätigt ebenfalls, dass keine Hinweise auf Fremdenfeindlichkeit als Motiv vorliegen. Ist die Tat entsprechend dem Clan-Milieu zuzuordnen? „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können keine weiteren Details zum Sachverhalt herausgegeben werden“, erklärt die ermittelnde Staatsanwaltschaft Hildesheim.
Man fahnde nach den Tätern und hält sich bei weiteren Ermittlungserkenntnissen bedeckt. Darüber hinaus bittet man um Hinweise: Zeugen, die zu Tätern oder Fluchtfahrzeug Auskunft erteilen können, bittet die Polizei um Meldung bei der zuständigen Polizeidienststelle in Salzgitter.
Philippe Fischer
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