Warme Worte, heiße Luft: Abrechnung mit Ampel-Versprechen!
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Wir alle wissen, dass Politiker gerne großspurig Dinge ankündigen, das gehört zum politischen Geschäft. Wir wissen auch: Das Gefälle zwischen dem, was angekündigt wurde und dem, was am Ende umgesetzt wird, kann gewaltig sein. Zwei Jahre Ampel liegen hinter uns, die zweite Halbzeit der Legislatur ist angebrochen. Zeit, um Bilanz zu ziehen ...
Für NIUS vergleiche ich die wichtigsten Versprechen mit der aktuellen Realität und präsentiere das Ergebnis in einem sehenswerten Video, das Ampel-Ankündigung und Ampel-Umsetzung gegenüberstellt. Besonders interessant sind dabei die Bereiche: Wirtschaft, Wohnraum, Bürokratie und Preisentwicklung.
Erinnern wir uns, vier relevante Politiker-Versprechen der aktuellen Regierung – meist vor oder zu Beginn ihrer Legislaturperiode getroffen – lauteten so:
- Deutschland wird Wachstumsraten erreichen wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders.
- Wir werden jährlich 400.000 Wohnungen bauen.
- Wir müssen das System schlanker gestalten.
- Die Menschen werden bald mehr Geld haben.
Was lösen diese Aussagen bei Ihnen aus? Zustimmung? Resigniertes Schulterzucken? Gelächter? Pläne zum Auswandern?
Was konkret daraus geworden ist? Die Antworten gibt es hier:
Zum Schluss noch ein kleiner Exkurs zum Spiel mit den Erwartungen ...
Sagt Ihnen der Begriff „Erwartungshaltungsmanagement“ etwas? Erwartungshaltungsmanagement ist eine Methode, um die Erwartungen anderer im Vorhinein zu steuern. Gutes Erwartungshaltungsmanagement vermeidet Missverständnisse, Ärger und Enttäuschungen. Es ist essenziell, um Projekte zum Erfolg zu führen.
Erwartungshaltungsmanagement ist also ein Instrument, das zum rhetorischen Werkzeugkasten eines jeden Politikers gehören sollte, ebenso wie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auf leere Worthülsen herunterzubrechen, Misserfolge durch vorgeschobene Superlative zu kaschieren und Menschen mittels inhaltsleerer Phrasen zu beeindrucken.
Drei dieser vier Werkzeuge lassen sich im Werkzeugkasten der aktuellen Bundesregierung wiederfinden. Wollen Sie einmal raten, welche?

Robert Habeck (Grüne) präsentiert Wirtschaftsprognosen: „Ist das verfügbare Einkommen, also der blaue Balken, über der roten Linie, haben die Menschen mehr Geld.“
Sie sind nicht hier, um zu raten? Das kann ich verstehen. Schauen Sie sich das Video an! Darin erfahren Sie unter anderem:
- Wie das Schaffen neuer Gesetze die Bürokratie abbauen soll.
- Wie es sein kann, dass die Inflation sinkt, aber die Preise trotzdem steigen.
- Warum „Rekorde“ nicht gleichzusetzen sind mit „Erfolg“.
- Und warum ohne Bürokratie jeder im Land Durchfall hätte.
Sie werden erkennen: Das Gefälle zwischen Ankündigung und Umsetzung ist häufig sogar noch größer als die Egos derer, von denen die Aussagen stammen.
Robin Deboy
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