Was sind die 5 besten Orte zum Auswandern, wenn ich die Migrationspolitik in Deutschland nicht mehr ertrage?
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Auswandern, weil man die Folgen der Migrationskrise nicht mehr aushält? NIUS hat die Antworten!
Seit 2015 steckt Deutschland in einer Migrationskrise. Seitdem bewegen sich immer wieder neue große Flüchtlingsströme unkontrolliert nach Europa – die Bundesrepublik gilt als ein Zielland Nummer Eins. Besonders seit 2022 klettern die Zahlen wieder nach oben. 329.120 Menschen stellten allein im vergangenen Jahr erstmals Asylantrag. Die Personen kamen vor allem aus Syrien, der Türkei, Afghanistan, dem Irak und Iran.
Doch die unkontrollierte Massenmigration brachte auch fatale Folgen für europäische Staaten mit sich. So steigt vor allem die Ausländer-Kriminalität in Deutschland weiter an. Die erst kürzlich von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) sorgt für großen Wirbel und für viel Diskussionen. Denn: 2022 raste der Anteil tatverdächtiger Ausländer auf 41 Prozent hoch – obwohl der Ausländer-Anteil in der Bevölkerung bei nur 15 Prozent liegt.
Alltäglich tauchen die Wörter Messer, Macheten oder gar Schwerter in den Nachrichten auf. Auch die Clan-Kriminalität stellt den Rechtsstaat zunehmend vor Probleme.

Über diesen Fall sprach ganz Deutschland: Ein Mann syrischer Herkunft wird zur Haftvorführung ins Amtsgericht Ravensburg gebracht. Er soll ein vierjähriges Mädchen in einem Supermarkt in Wangen im Allgäu mit einem Messer schwer verletzt haben.
Es sind Phänomene, die es in dieser Dimension in Deutschland vor 30 Jahren NICHT gegeben hat. Immer mehr Frauen sowie Familien mit kleinen Kindern fühlen sich nicht mehr sicher in Deutschland. Jahrelang wurden die teils katastrophalen Folgen der unkontrollierten und illegalen Migration kleingeredet.
Und die Politik? Findet keine bahnbrechenden Antworten auf die steigende Ausländer-Gewalt oder die anhaltend unerlaubte Einwanderung – während auch im Jahr 2024 die Migrations-Zahlen brisant ausfallen könnten.
2023 kehrten nach vorläufigen Zahlen mehr als 200.000 Deutsche ihrem Heimatland den Rücken zu. Ein Großteil davon ohne Rückkehrabsichten. Die häufigsten Auswanderungs-Orte: Schweiz, Österreich, USA, Türkei und Thailand. 2022 waren es 268.167 deutsche Auswanderer – 2021 noch 247.829. Heißt: Die Tschüss-Deutschland-Zahlen steigen!
NIUS zählt für Sie die fünf besten Orte zum Auswandern auf:
Mallorca: viel Sonne, wenig Sprachbarrieren
Die spanische Insel Mallorca ist auch bekannt unter dem Namen „Lieblingsinsel der Deutschen“ – oder auch unter „Ballermann-Insel“. Auf die größte Insel der Balearen zog es 2019 rund 5 Millionen Deutsche. Und besonders gerne feiern die Deutschen auf der Partymeile an der Playa.
Die Kriminalitäts-Rate auf Mallorca insgesamt: relativ niedrig. Die Insel-Bewohner müssen sich nur wenig Sorgen um Einbrüche oder Autodiebstähle machen.
Und: Mallorca ist viel mehr als nur Party und Feiern, bis der Arzt kommt!

Türkisfarbenes Wasser in Cala Petita, einer kleinen Bucht mit einem Sandstrand an der Ostküste der Baleareninsel Mallorca.
Abseits der Touri-Hotspots entfaltet die Insel ihre ruhige Seite mit beeindruckender Landschaft. Nicht nur im Sommer, sondern auch in den Wintermonaten, kann man es auf Mallorca gut aushalten. Kälte wie in den deutschen Winterzeiten? Fehlanzeige!
Obendrauf kommt das gute spanische Essen, eine hervorragende Gesundheitsversorgung und niedrige Lebenshaltungskosten. Auch sind Fachkräfte dort sehr gefragt. Ob in Restaurants oder sogar in Seniorenheimen: es wird in vielen Bereichen oft auch Deutsch gesprochen. Heißt: viel Sonne, wenig Sprachbarrieren. Wer als Deutscher den Ruhestand also im milden Mittelmeerklima verbringen will, kann hier durchaus ein neues Zuhause finden.
So ganz seine Ruhe hat allerdings die Insel vor Ausländer-Kriminalität auch nicht. Dieses Jahr kamen bereits mehrere Boote mit Asyl-Migranten auf Mallorca an. Erst Anfang des Jahres warnte der oberste Gesetzeshüter der Nationalpolizei der Insel, José María Manso: „"Die meisten Flüchtlinge, die auf Booten übers Mittelmeer nach Mallorca kommen und hier bleiben, werden früher oder später kriminell".“
Ungarn: sicher und niedrige Lebenshaltungskosten
Ungarn ist eines der sichersten Länder in Europa! Und laut neuester ungarischer Polizeilichen Kriminalstatistik sogar eines der 20 sichersten Länder der Welt.
Ungarn betreibt eine harte Asyl-Politik und ein knallhartes Grenzregime. Während der Flüchtlingskrise 2015 begann Ungarn an der Südgrenze zu Serbien bereits einen Zaun zu bauen. Ziel: Die illegale Einwanderung zu begrenzen und vor allem zu kontrollieren.
Auch für Menschen jüdischen Glaubens gilt Ungarn als eines der sichersten Staaten. Dort findet kaum ein muslimischer Antisemitismus statt, wie er in Deutschland hingegen seit Jahren gefährlich wächst. Auch eine islamistische Terrorgefahr ist dort extrem niedrig. Generell erlebt die ungarische Bevölkerung insgesamt eine stabile Sicherheit im öffentlichen Raum.

Die Hauptstadt Ungarns: Budapest
Zudem bietet Ungarn – mitten im Herzen Europa – jedem ein blühendes Land. Die Hauptstadt Budapest gilt als die zweitschönste Stadt der Welt – und beherbergt die meisten Thermalquellen der Welt.
Zwar hat Ungarn auch mit ca. 27 Prozent die höchste Mehrwertsteuer weltweit, aber dafür sind die Mietpreise und auch Lebenshaltungskosten relativ niedrig. Ob in einem Restaurant oder Supermarkt: es ist deutlich billig. Beim alltäglichen Einkauf ist es einfach zu sparen. Und: In Ungarn findet sich derweil eine große Community an Auswandern.
Kreta: Sonne, Strand und Steuervorteile
Es ist die sonnigste Insel im Mittelmeer! Von Deutschland entfernt: nur drei Flugstunden.
Die griechische Insel Kreta ist ebenso nicht nur ein Urlaubsparadies, sondern kann DAS Auswanderungsziel schlechthin werden. Grund: 300 Sonnentage pro Jahr, Meer, Strände – und Steuervorteile für Freiberufler, Investoren und Unternehmer. Auch ausgewanderte Rentner profitieren von Griechenlands alternativem Steuersystem durch einen niedrigen Steuersatz.

Es ist das bedeutendste Nationaldenkmal der griechischen Insel: das Arkadi-Kloster
Die Kosten für den Lebensunterhalt sind in Griechenland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gering. Und verglichen mit anderen Ländern sind Wohnungen und Häuser im Schnitt günstiger. Die Insel ist reich an Kultur und Geschichte. Kreta beherbergt antike Stätten und zahlreiche Kultur-Events.
Und Gewaltverbrechen? Auf der Insel eher selten!
Heißt im Klartext: In Kreta erwartet einen eine hohe Lebensqualität.
Kroatien: prima Klima, bezaubernde Inseln
Auf der Balkan-Halbinsel findet man vieles, was das Herz begehrt. Das Klima: überwiegend mediterran. Das Wasser an der bezaubernden kroatischen Adria: türkisblau und kristallklar.
Kroatien besticht mit seiner Natur. Das Land bietet viel Landschaft und Nationalparks. Es gibt viele kleine Fischerdörfer an den Küsten. Bedeutet: ideale Rückzugsorte und Ruhe-Paradiese für vielerlei Menschen, die sich nach Erholung sehen.

Hafen von Mali Losinj auf der Insel Losinj an der Adria Bucht Kroatiens.
Im Landesinneren sind die Mieten günstiger als an der Adria. Aber: Die Region um die südliche Kvarner Bucht bietet noch relativ niedrige Immobilienpreise.
Klarer Steuervorteil: In Kroatien werden auf Eigentumsimmobilien KEINE Steuer gezahlt.
Und wie steht es mit der Kriminalität? Sowohl die Straßenkriminalität als auch die Gewaltdelikte halten sich sehr in Grenzen.
Insgesamt gibt es in Kroatien über 1244 Inseln, die sich entlang der Küste ziehen. Bedeutet also auch: ein klarer Insel-Vorteil! Inseln können sich aufgrund ihres geografischen Vorteils besser schützen – ganz besonders sicherheitspolitisch.
Schweiz: wunderschön und friedlich
Zu guter Letzt: Unser Nachbarland, die Schweiz, ist für Deutsche ein perfektes Land zum Auswandern. Denn: Deutsch gehört zur Amtssprache. Und vor allem: Die medizinische Versorgung, von Krankenhäusern bis zu Arzt-Praxen, ist hervorragend.
Im Vergleich zu Deutschland sind die Steuern insgesamt gesehen in der Schweiz tatsächlich moderat. Darunter Mehrwert- und Umsatzsteuer. Mehrwertsteuerfrei sind zum Beispiel: Besuche im Kino, im Theater, in Konzerten oder in Museen.

Blick auf den Lago Maggiore in Richtung Ascona im Kanton Tessin
Die Schweiz bietet mit der französischen und italienischen Schweiz nahe Regionen, um schnell mal einen Kurz-Urlaub zu machen. Allein im Kanton Tessin, umhüllt von Bergen und blauen Seen, erwartet einen eine kulturreiche und wunderschöne Landschaft.
Die Kriminalität: vergleichsweise niedrig. Das Nachbarland lag laut dem Global Peace Index 2023 auf Platz zehn der friedlichsten Länder der Welt.
Zara Riffler
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