Wegen chronischer Unpünktlichkeit: Schweizer lassen Züge der Deutschen Bahn nicht mehr ins Land
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Die mittlerweile berühmt-berüchtigte Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn wirkt sich nun auch auf Bahnfahrer in der Schweiz aus. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) lassen derzeit immer weniger ICE und EC aus Deutschland ins Land.
„Die Verspätungen und Fahrplanänderungen“ der Deutschen Bahn hätten „negative Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der Züge innerhalb der Schweiz“, begründet das Unternehmen.
Für viele Touristen bedeutet das: Endstation Basel, bitte alle aussteigen.
Mittlerweile verkehren nur noch fünf Verbindungen über Basel hinaus:
- ICE 271 Frankfurt (05:50 Uhr) – Basel SBB (09:06) – Zürich (10:07) – Chur
- ICE 3 Karlsruhe (05:56 Uhr) – Basel (08:06) – Zürich
- EC 9 Hamburg-Altona (6:27 Uhr) – Basel SBB (16:06) – Zürich
- EC 151 Frankfurt (08:06 Uhr) – Basel SBB (10:03) – Luzern (12:18) – Mailand
- ICE 79 Berlin (13:26 Uhr) – Basel SBB (21:06) – Zürich
Bei allen anderen Verbindungen aus Deutschland ist ein Umstieg in der jeweiligen Stadt an der Grenze zu Deutschland notwendig. Anschließend sollen die Passagiere Ersatzzüge der SBB nutzen. Bereits im Juli 2022 hatten die Schweizer Bundesbahnen beschlossen, dass einzelne Züge aus Deutschland nur bis Basel fahren würden.

In Basel ist für Kunden der Deutschen Bahn Endstation
Grund für die jüngste Zuspitzung der Situation war ein Brückenschaden bei Frankfurt am Main. Der Hauptbahnhof in Frankfurt kann bis auf Weiteres nur beschränkt oder gar nicht angefahren werden. Ist das Problem behoben, sollen auch wieder vermehrt Züge über Basel hinaus fahren.
Björn Harms
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