Wie der Woke-Wahnsinn das Kino kaputtmacht
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Unter Netz-Aktivisten gibt es seit einigen Jahren einen neuen Trend: Kunst und Kultur nach diskriminierten Merkmalen durchsuchen, um die entsprechenden Gemälde, Lieder oder Filme dann mit Triggerwarnungen zu versehen oder sie ganz zu verbieten. Der Vorwurf bleibt dabei immer gleich: zu viele Weiße auf der Leinwand (was rassistisch sein soll) oder sexistische Darstellungen. Das Kino hat besonders unter diesem Zensur-Trend zu leiden. Denn immer häufiger werden dort Diversity-Richtlinien mit den absurdesten Forderungen erstellt. Darunter leidet vor allem die Qualität der Filme.
Keinen Oscar mehr für „zu weiße“ Filme
Ein gutes Beispiel sind die Oscars. So screenten Netz-Aktivisten mit dem Hashtag #OscarSoWhite jedes Jahr aufs Neue die Oscar-Preisträger nach zu wenig Frauen, Dunkelhäutigen und LGBTQs durch und werfen der Oscar-Academy Rassismus und Sexismus vor.
Im Jahr 2020 knickte die Oscar-Academy dann ein und beschloss, den besten Spielfilm nur noch nach speziellen Diversitäts-Kriterien zu vergeben. Mindestens drei der folgenden Kriterien müssen dabei erfüllt sein: So müssen 30 Prozent der Nebendarsteller oder eine Hauptrolle entweder weiblich sein oder einer ethnischen oder sexuellen Minderheit angehören. Dasselbe gilt auch für Regie, Produktion, Drehbuch, Praktikanten oder Mitarbeiter, die generelle Arbeiten verrichten. Gleichzeitig muss sich die Filmhandlung mit den Problemen von diskriminierten Gruppen beschäftigen.

Netz-Aktivisten warfen der Oscar-Academy solange mit dem Hashtag #OscarSoWhite Rassismus vor, bis sie eine Diversity-Richtlinie erstellte.
Eine fatale Entscheidung: Denn ab dem Jahr 2024 können Meisterwerke wie „Der Pate“ oder „The Irishmann“ keine Oscar mehr gewinnen.
Deutsche Filmförderung: Kein Geld für zu wenig Diversität
Solche Richtlinien gibt es mittlerweile auch in Deutschland. So führte die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein eine Diversity-Checkliste ein, die die Filmemacher ausfüllen müssen, um sich für Förderungen zu bewerben. Unter dem Punkt „Erzählte Geschichte“ kann man etwa „Migration und Vertreibung“, „sexuelle Identitäten“, „Geschlechterrollen“ oder „Hautfarbe bzw. People of Color“ ankreuzen. Dasselbe Prinzip gilt für die Besetzung der Schauspieler. Auch müssen die Künstler Geschlecht und Hautfarbe des Produzenten, Regisseurs und Drehbuchautors angeben.
Die Bewerber müssen sogar darlegen, durch „welche Ansätze“ sie „in der Figurenentwicklung klischeehafte Rollenbilder vermeiden“ wollen. Bedeutet: Vor allem jungen Leuten wird, wenn sie zum Beispiel keine Lust haben, in ihren Geschichten Frauen, Queers und Dunkelhäutige als ausgebeutete Opfer zu inszenieren, der Geldhahn zugedreht.
Amazon: Nur Schwule dürfen Schwule spielen
Und auch „Amazon Studios“ hat für ihre Mitarbeiter Diversity-Richtlinien erstellt. Neben fragwürdigen Sprachregelungen, die sich die Mitarbeiter aneignen sollen, werden Vorgaben gemacht, die nichts mehr mit der schauspielerischen Leistung zu tun haben. So sollen zukünftig nur noch die Schauspieler eine Rolle bekommen, deren Identität (also etwa Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung oder Behinderung) auch der Identität der gespielten Figur entspricht.
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Heißt: Homosexuelle dürfen nur noch Homosexuelle, Muslime nur noch Muslime und Juden nur noch Juden und Syrer nur noch Syrer spielen. Bedeutet: Der preisgekrönte Liebesfilm „Brokeback Mountain“, in dem Heath Ledger und Jake Gyllenhaal ein homosexuelles Paar spielen, wäre bei Amazon so nicht mehr möglich.
Scarlett Johannson darf keinen Trans-Mann spielen
Aber auch in Hollywood versuchen Trans-Aktivisten diese absurde Logik durchzusetzen und attackierten über Wochen hinweg die Schauspielerin Scarlett Johansson, weil sie in dem Film „Rub and Tug“ einen Transmann spielen sollte. Der Vorwurf: Dadurch, dass Johannson sich nicht im echten Leben als Mann fühle, werde das Leid von Transsexuellen verhöhnt. Die Schauspielerin zog daraufhin ihre Rolle wieder zurück und entschuldigte sich bei der Trans-Community.
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Judith Sevinç Basad
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