„Wir hatten keine Wahl“: Ein Hohn für alle Opfer des Impf-Wahns
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„Wir waren alle unsicher, was wir da tun, aber wir hatten keine rechte Wahl“, kommentierte ARD-Rechtsexpertin Gigi Deppe in den „Tagesthemen“ die Tatsache, dass Menschen zur Corona-Impfung gedrängt und viele durch sie geschädigt wurden. Dass das Märchen der Alternativlosigkeit noch immer vorgetragen wird, zeigt, wie weit wir noch von einer Aufarbeitung der Corona-Zeit entfernt sind. Ein Kommentar.
Es ist der traurige Versuch, sich reinzuwaschen von einer Schuld, die Politiker und Journalisten auf sich geladen haben. Ohne zu hinterfragen oder zu prüfen, haben sie Werbeaussagen von Unternehmen nachgeplappert, die naturgemäß nur ein Ziel haben: Gewinne zu erwirtschaften.
Weil sie wie im Wahn daran glaubten, dem Wohl der Menschheit zu dienen. Und das, ohne je einen einzigen Beweis für diese Annahme zu suchen oder einzufordern, während gleichzeitig Menschen, die dem faktenbefreiten Wahn nicht verfielen, verunglimpft wurden.
Doch, Gigi Deppe, Sie hatten eine Wahl!
Niemand hat Sie gezwungen, zu glauben, was Impf-Profiteure Ihnen erzählten.
Sie hatten die Wahl, in den Zulassungsstudien nachzusehen, wie genau dieser großartige Übertragungschutz untersucht wurde, von dem Sie und ihre Kollegen in herablassenden Kommentaren berichteten. Dann hätten Sie festgestellt, dass er überhaupt nicht untersucht wurde.
Sie hatten die Wahl, sich mit Experten auseinanderzusetzen, die nicht im großen Impf-Fan-Chor mitträllerten, sondern in leiseren Tönen auf Ungereimtheiten hinwiesen. Zum Beispiel der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, der bereits im Dezember 2020 sagte: „Wir wissen relativ sicher, dass eine sogenannte sterile Immunität, das heißt, dass diejenigen, die sich impfen lassen, das Virus nicht weitergeben, wahrscheinlich im Augenblick nicht erreichbar ist. Eine Impfpflicht ist in keiner Weise akzeptabel.“
Passend zum Thema: Sehen Sie hier unsere Dokumentation „Nur ein Pieks: Die Corona-Impfschäden, die es gar nicht geben sollte“
Sie hatten die Wahl, sich auf Strafvorschriften im Heilmittelwerberecht und den Pressekodex zu besinnen, die besagen, dass Medikamente nicht wie Bonbons angepriesen werden dürfen.
Aberwitzige Haftungsausschüsse für Hersteller
Sie hatten die Wahl kritisch und laut über die völlig aberwitzigen Haftungsausschluss-Klauseln zu berichten können, die der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn und EU-Kommissionsschefin Ursula von der Leyen den Herstellern gewährten – und die Impfhersteller von jeder Verantwortung freigesprochen haben.

Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen gewährten den Hersteller großzügige Haftungsausschlüsse.
Ihnen hätte auffallen müssen, dass die Inzidenzen im Juli 2021 in mehreren Ländern, die besonders viel geimpft hatten, in die Höhe schossen, während sie gleichzeitig in vielen Ländern mit niedrigsten Impfquoten auf niedrigem Niveau blieben, und erst im Herbst zur Saison wieder anstiegen.
Diese Dynamik aus dem Juli 2021 ist eine Momentaufnahme und kein Beweis dafür, dass Geimpfte das Virus besonders stark verbreiten. Aber sie ist der Gegenbeweis zu der Annahme, dass Impfungen Wellen senken, eindämmen oder sogar brechen könnten. Hätten Sie und ihr Öffentlich-Rechtlicher Arbeitgeber diese Daten damals thematisiert, hätte das den Tabubruch im folgenden Winter verhindern können. Das haben Sie aber nicht getan.

Inzidenzen verschiedener Länder im dem Juli 2021 zeigen: Hohe Impfquoten korrelieren nicht mit niedrigen Wellen.
Es ist zynisch, Tote gegeneinander aufzurechnen
Stattdessen stellen Sie nun Rechnungen auf, wie viele Menschen man durch die Impfung gerettet habe. Es ist zynisch, Tote gegeneinander aufzurechnen, zumal kein einziger Mensch daran gehindert worden wäre, dem Tod durch eine freiwillige Impfung von der Schippe zu springen, wenn andere Menschen im Gegenzug nicht dazu gedrängt worden wären.
Mit einer freiwilligen Impfung ohne Druck hätte man zumindest die Schäden verhindern können, die Menschen erleiden mussten, weil sie zu einem Eingriff genötigt wurden, den sie nicht wollten. Und für den Sie mitverantworlich sind. Ihre Rechnung geht nicht auf.
Janina Lionello
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