Wirbel um Kreuzritter-Tattoos: Das hat der künftige US-Verteidigungsminister Pete Hegseth unter der Haut
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Pete Hegseth (44), Veteran der amerikanischen Armee, wurde von Donald Trump zum Leiter des Verteidigungsministeriums ernannt. Hegseth, der für seine sehr konservativen Ansichten bekannt ist, diente im Irak und in Afghanistan. Für Aufsehen sorgen nun Tattoos. Auf einem steht „Deus vult“, was auf Deutsch bedeutet: „Gott will es“.
An der zeitgeistigen Militärpolitik übt Hegseth Kritik: Er kritisiert sie als „woke“ und sieht sie als übermäßig bürokratisch an. Sein Buch „The War on Warriors: Behind the Betrayal of the Men Who Keep Us Free“ ist ein Bestseller. In der Beschreibung dazu heißt es: „Pete Hegseth trat in die Armee ein, um Extremisten zu bekämpfen. Dann hat ihn dieselbe Armee als einen solchen bezeichnet. Das Militär, dem er vor zwanzig Jahren beitrat, war stark auf Tödlichkeit, Kompetenz und Farbenblindheit ausgerichtet. Heute folgen unsere Offiziere dem Rest unseres Landes über die Klippe des kulturellen Chaos und der Schwäche“.
Für einen Extremisten hält ihn auch Annika Brockschmidt, die Amerika-Kritikerin der Linken, die mit den Republikanern den Faschismus heraufziehen sieht. Angesichts von Kreuzritter-Tattoos ist das linke Twitter natürlich ganz aus dem Häuschen. Der Account „Impfi Jones -Jäger der verlorenen Evidenz“ spöttelt mit einer Anspielung auf die SPD-Politikerin Sawsan Chebli, die einmal sagte, dass „Allahu Akbar“ für „viele Gefühlsregungen“ verwendet wurde. So hätte ihre Mutter zu ihr gesagt: „Allahu Akbar bist du stur.“ Sie wollte damit den Ausspruch vom Islamismus-Verdacht befreien.

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