AfD-Chefin bezeichnete Deutschland als „Sklaven der USA“: Sind Sie nun Pro oder Contra USA, Frau Weidel?
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Der Tag beginnt mit NIUS! Am Freitagmorgen war AfD-Chefin Alice Weidel zu Gast bei NIUS Live. Unsere NIUS-Reporter Alexander Kissler und Julius Böhm konfrontierten die Politikerin mit drängenden Fragen – auch von den Zuschauern.
Besonders die Positionierung der AfD zu den Vereinigten Staaten von Amerika und der Nato wird nie so richtig deutlich – sie weicht sogar von Landesverband zu Landesverband ab. Unsere Reporter fragen: Sind Sie nun Pro oder Contra USA, Frau Weidel?
„Sklaven der USA“ war metaphorisch gemeint
In einem Interview mit einem US-Magazin bezeichnete Weidel Deutschland als „Sklaven der USA“. Wie war das gemeint? „Das Ganze ist natürlich metaphorisch gemeint“, sagt Weidel und versucht damit, ihre Aussage abzuschwächen. Dabei geht sie auf die Bedeutung des Worts „Sklaven“ ein: „Es ist nicht, dass wir in Ketten liegen. Das ist es nicht.“ Vielmehr gehe es um eine innere Einstellung.
Deutschland habe sich eher selbst dazu gemacht, erklärt die AfD-Chefin: „Wir haben uns abgewöhnt, Verantwortung zu übernehmen. Um es ganz klipp und klar zu sagen: Wir übernehmen keine Verantwortung innerhalb der Nato. Wir formulieren unsere Interessen nicht einmal.“ Von den Verpflichtungen, was etwa die Finanzierung betreffe, habe sich Deutschland ebenfalls losgelöst. „Wir haben komplett die Eigenständigkeit verloren“, sagt die 45-Jährige.
Im weiteren Verlauf wurde Weidel sogar noch deutlicher. Die Worte „Trittbrettfahrer“ und „Schmarotzer“ fielen. Wer damit gemeint war, sehen Sie hier in der ganzen Aufzeichnung:
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