Angriff auf Michael Kyrath: Linksaktivistin bezeichnet Mord an seiner Tochter Ann Marie als „Kollateralschaden“
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Der Fall Kyrath hat Deutschland erschüttert: Die 17-jährige Ann Marie Kyrath wurde in einem Zug von einem abgelehnten Asylbewerber erstochen. In der Doku „Klar“ spricht der Vater Michael Kyrath offen über seine Trauer, seine Wut und seine Fragen an die Politik. Doch statt Mitgefühl bekommt er Gegenwind. In einer Szene bekommt der Zuschauer ein Gespräch mit einer Frau im Zug zu sehen, die ihm „rassistische Stereotype“ vorwirft. Im Umfeld der Produktion soll sie Ann Marie betreffend sogar von einem „Kollateralschaden“ gesprochen haben. Über diese ungeheuerliche, ideologisch getriebene Verharmlosung eines Mordes diskutierten Moderator Alexander Purrucker, NIUS-Reporter Alexander Kissler und Politikchef Ralf Schuler bei NIUS Live.
NIUS-Moderator Alexander Purrucker greift die konfrontative Begegnung mit der Aktivistin auf und sagt: „Die Frau sagte, dass es ja auch psychisch gestörte Biodeutsche gebe und dass grundsätzlich eine schlechte psychosoziale Betreuung für alle das eigentliche Problem sei, nicht die Herkunft.“
NIUS-Politikchef Ralf Schuler findet, dass in der Aussage der Frau etliches drinstecke. „Psychisch gestört bedeutet ja nicht zwingend, dass ich andere Leute umbringe“, sagt Schuler. „Also, das ist schon eine eigentümliche Geschichte. Es kann auch nicht sein, dass Migration dazu führt, dass wir in großem Stile hinterher therapieren müssen.“ Zu den Ansichten der Frau sagt Schuler: „Was das Interessante an dieser Geschichte ist, dass die Frau ganz offensichtlich mit einem missionarischen Anspruch unterwegs ist und sich von dem Schicksal von Herrn Kyrath nicht großartig beeinträchtigen lässt, sondern eigentlich ihre Weltsicht schon immer mal loswerden wollte. Ich finde das interessant, weil die Weltsicht ist ja berechtigt. Ich will das ja niemandem ausreden, nur sie ist halt naiv und sie ist idealistisch.“
„Am Ende einer allzu forsch, politisch und einseitig behaupteten Mitmenschlichkeit steht Unmenschlichkeit“
NIUS-Reporter Alexander Kissler sagt: „Ich finde, man sieht hier, dass am Ende einer allzu forsch, politisch und einseitig behaupteten Mitmenschlichkeit Unmenschlichkeit steht. Diese Frau hier findet in dieser Szene kein Wort des Mitgefühls, der Trauer für diesen Mann, dessen Tochter bestialisch niedergemetzelt worden ist von einem Asylbewerber.“ Sie erkläre es zum eigentlichen Problem, dass eine solche Tat dazu führen könne, dass Migranten schlecht dastünden in der öffentlichen Wahrnehmung, ergänzt Kissler. Die Frau mache letzten Endes das Opfer zum eigentlichen Täter.
Die ganze Sendung NIUS Live finden Sie hier:
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