Folge eines Social-Media-Verbots für Unter-16-Jährige: „Jeder Mensch, der sich digital äußern will, muss sich dann identifizieren”
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CDU-Angriff auf die Meinungsfreiheit: Die Union plant ein Social-Media-Verbot für Bürger unter 16 Jahren. Was auf den ersten Blick wie Jugendschutz klingt, hätte weitreichende Folgen für alle Nutzer. Es wäre eine neue Stufe des gläserneren Bürgers.
Bei NIUS Live erklären Julian Reichelt und Pauline Voss, warum ein solches Verbot technisch nur durchsetzbar wäre, wenn das Alter sämtlicher Social-Media-Nutzer verpflichtend verifiziert wird. Damit ginge faktisch das Ende anonymer oder pseudonymer Nutzung einher – mit Konsequenzen für Datenschutz, Privatsphäre und freie Rede.
Es geht also nicht nur um Kinder und Jugendliche, sondern um die Infrastruktur der digitalen Öffentlichkeit insgesamt.
Julian Reichelt führt das bei NIUS Live im Detail aus. Und stellt fest: „Das, was die CDU plant, heißt: Jeder Mensch, der sich digital äußern oder auch nur informieren will, muss sich in Zukunft identifizieren, muss seinen Ausweis vorzeigen.“
Sehen Sie hier den ganzen Ausschnitt:
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