Linke Ideologin könnte Verfassungsrichterin werden: „Das ist der Todesstoß für die CDU“
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An diesem Freitag könnte eine linke Ideologin zur Verfassungsrichterin gewählt werden. Mit Stimmen der CDU und der CSU. Die Potsdamer Rechtsprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf ist eine der zwei von der SPD vorgeschlagenen Kandidatinnen. Sie war nicht nur für die Impfpflicht, möchte das Grundgesetz gendern und die AfD verbieten. Nein, Frau Borsius-Gersdrof hält es für angemessen, darüber zu diskutieren, ob die Würde des Menschen erst mit der Geburt beginnt. Über die verheerenden Konsequenzen, die diese Wahl für die Union haben wird, sprachen am Dienstagmorgen Julian Reichelt und Björn Harms bei NIUS Live.
„Das ist ein Tumor, den die CDU sich selbst wählt, der wuchern wird“, kommentiert Reichelt. „An der Basis ist wirklich die Hölle los wegen dieser Entscheidung“. Denn statt sich auf die Werte der christlichen Partei zu berufen, verfestige und verstetige die Union linken Aktivismus, so der NIUS-Chefredakteur. „Nur weil jemand aussieht, wie ein Mensch und von uns allen als Mensch empfunden wird, hat er noch lange keine Menschenwürde. Das ist die Aussage von dieser Richterin des Grauens“.
„Dann existieren unsere Grundrechte nicht mehr so“
Stimmen die Konservativen für Frauke Brosius-Gersdorf ist das Schicksal der Parteien besiegelt, ist Reichelt überzeugt: „Das ist der Todesstoß für die CDU“. Björn Harms: „Die CDU steht da vor einer Implosion ihrer eigenen Basis. Das Thema Lebensschutz war in der Partei riesig und es wird immer weiter aufgegeben“. Menschen, wie die Potsdamer Rechtsprofessorin träten diese Werte mit Füßen. „Das ist an Irrsinn nicht mehr zu überbieten“, fügt Julian Reichelt hinzu.
Doch die Union traue sich nicht, gegen Vize-Kanzler Lars Klingbeil aufzumucken. Um am Freitag Brosius-Gersdorf zu verhindern, brauche es „57 brave, anständige Abweichler, die dann ja mit der AfD stimmen müssten“, erklärt der NIUS-Chef. Doch diese Courage erwarte er nicht. Man habe sich mit der Idee arrangiert, die Richterin sei das geringere Übel als der Streit mit dem Koalitionspartner. Zumal CDU-Fraktionschef Jens Spahn beschwichtigend mitteilte, man würde Frauke Brosius-Gersdorf womöglich mitwählen, aber nicht zur Stellvertreterin des Verfassungsgerichts machen. „Wenn unsere Grundrechte jemals in die Hände dieser Frau fallen, dann existieren unsere Grundrechte nicht mehr so, wie sie dastehen“, warnt Reichelt.
Die ganze Sendung NIUS Live:
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