„Wir geben uns selbst auf“
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Die Festnahme von drei ISIS-Terroristen, die einen Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt planten, Bilder von muslimischen jungen Männern, die in Städten wie Essen über den Weihnachtsmarkt marschierten und „Allahu Akbar“ riefen, tausende weitere Gefährder, die nur darauf warten, auf deutschem Boden Terror zu verbreiten. Bei NIUS Live sprachen Peter Hahne und Julian Reichelt über einen Staat, der den Schutz der eigenen Bürger aufgegeben hat und dabei ist, die christliche Identität zu verlieren.
„Unsere Weihnachtsmärkte sehen inzwischen aus wie Festungen. Die Flüchtlingspolitik hat dazu geführt, dass wir – jedes Jahr in unserer schönsten und heiligsten Zeit – daran erinnert werden, dass unter uns zehntausende Dschihadisten sind, die nichts anderes wollen, als uns auszulöschen“, bemerkt Julian Reichelt. Das sogenannte „Merkel-Lego“, Beton-Poller rund um öffentliche Plätze, schütze vielleicht vor weiteren Angriffen mit dem Auto, wie der Islamist Anis Amri im Dezember 2016 einen beging. Doch es schütze nicht vor Attentätern, die mit Messer oder Schusswaffe Menschenansammlungen aufsuchten, wie es der Islamist auf dem Solinger Stadtfest im August tat. „Wir schützen uns vor den Anschlägen der Vergangenheit“, so Reichelt.
„Ich fürchte nicht die Stärke des Islams, ich fürchte die Schwäche des Christentums“
Das Dramatische: „Die Bundesregierung, die Länder wissen über diese Gefährdungen“, sagt Peter Hahne. „Das Bundeskriminalamt hat bereits gewarnt und ganz klar gesagt: Die Gefährdung ist nicht irgendetwas Abstraktes. Da kommt etwas. Und zwar islamistisch gefestigte junge Leute, die aus ihrer Ideologie heraus bewusst alles Christliche“ zerstören wollten. „Und es wird keine Konsequenz gezogen, weil es politisch nicht gewollt ist.“ Hahne zitiert den Journalisten und alten Bekannten Peter Scholl-Latour: „Ich fürchte nicht die Stärke des Islams, ich fürchte die Schwäche des Christentums. Wir sind nicht mehr wehrhaft. Wir verteidigen nicht mehr unsere Kultur.“ Er fügt hinzu: „Wir geben uns selbst auf. Das ist das Problem.“
Wer ernsthaft an einer Lösung interessiert sei, der schütze die Grenzen, ergänzt Reichelt. „Ist diese Ideologie erst einmal im Land, wird es schwierig“. Selbst Vereitelungen von Anschlägen, wie nun bei den drei festgenommenen Islamisten, geben keinen Grund zur Hoffnung. „Die Sicherheitsbehörden und wir müssen jedes Mal Glück haben. Die Dschihadisten müssen einmal Glück haben, um großen Schaden anzurichten.“
Die ganze Sendung NIUS Live:
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