Der Messer-Jihad: „Wir erleben eine neue Art der Kampfführung gegen die Zivilbevölkerung“
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Fast täglich gibt es Berichte über neue Messerangriffe. In den letzten Jahren beobachten wir einen besorgniserregenden Anstieg von Angriffen auf unseren Straßen. NIUS-Reporter Julian Reichelt bezeichnet dieses Phänomen bei NIUS LIVE am Mittwochmorgen als „Messer-Jihad“.
Die Messerattacken von Montag:
- Schermbeck: Eine 23-jährige Joggerin wurde auf einem Waldweg lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Der Täter ist flüchtig.
- Frankfurt am Main: Ein 19-jähriger Afghane stach einer 41-jährigen Ukrainerin mit einem Cutter-Messer in Kopf und Hals. Der Täter wurde festgenommen.
- Saarland: Ein 21-jähriger Mann wurde in einer Regionalbahn schwer verletzt. Der Täter wurde gefasst.
Die NIUS-Reporter Julius Böhm und Julian Reichelt lasen die Polizeimeldung zu dem Angriff in Frankfurt vor: „Nach derzeitigem Ermittlungsstand saß die Frau auf einer Parkbank am Mainufer, als sich ihr unbemerkt der Tatverdächtige von hinten näherte, sie an der Schulter ergriff und unvermittelt mehrfach mit einem Cutter-Messer auf ihren Kopf und Hals Bereich ein stach. Die Frau konnte sich kurz aus dem Griff des ihr unbekannten Angreifers lösen und einige Meter flüchten. Als sie dabei stolperte und zu Boden fiel, soll der Tatverdächtige sie eingeholt und erneut mehrfach auf die am Boden liegende Geschädigte eingestochen haben. Durch die Schreie der Frau wurden Zeugen auf das Geschehen aufmerksam und begaben sich zum Tatort. Daraufhin soll der Tatverdächtige von seinem Opfer abgelassen und geflüchtet sein.“
„Man merkt ein politisches Umdenken innerhalb der Polizei“
Julian Reichelt merkt an, dass sich das Narrativ der Polizei-Mitteilungen verändert hat: „Man merkt hier auch einen politischen Umschwung, ein politisches Umdenken innerhalb der Polizei, dass eine solche Tat so geschildert wird mit so klaren, eindringlichen Worten und trotzdem sozusagen in der Nüchternheit der Ermittlungsbehörde.“

Traurige Realität in Deutschland: Immer mehr Tote und Verletzte durch gezielte Messer-Attacken
„Wir reden viel zu selten über die Motivation solcher Taten“
Weiter sagte Reichelt: „Wir erleben eine neue Form der Kampfführung gegen die normale Zivilbevölkerung in diesem Land und das Wort dafür ist Messer-Jihad. Das sind Messerangriffe aus der Überzeugung heraus, dass ich es hier mit Unwürdigen und Ungläubigen zu tun habe. Wir reden viel zu selten über die weltbildliche Motivation solcher Taten, wir reden uns viel zu oft schön, dass der vielleicht psychisch gestört und so weiter war. Dahinter steckt das vom Islamismus geprägte Weltbild, was den Angriff auf den Ungläubigen jederzeit legitimiert und erlaubt. Deswegen sind diese Einzeltaten eben nicht als Einzeltaten zu betrachten, sondern als das zusammenhängende, das ganze Land plagende Phänomen des sogenannten Messer-Jihads. Unberechenbare Attacken, wie in diesem Fall von hinten, aus dem Hinterhalt auf vollkommen unbeteiligte Menschen.“
Falls Sie die Sendung verpasst haben – hier gibt es NIUS LIVE in voller Länge!
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