Dieter Dehm zu möglicher Wagenknecht-Partei: „Alternative ist brennend notwendig“
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Russland, Corona, Flüchtlinge: Seit Jahren liegt Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht (54) mit ihrer Partei über Kreuz. Deshalb will ihre Partei sie eigentlich auch los werden. Doch das ist nicht so einfach.
Währenddessen wird seit Monaten spekuliert, ob Wagenknecht nicht ihre eigene Partei gründet. Name, Zeitpunkt der Gründung und wer alles mitmachen soll – alles völlig offen und streng geheim.
Wagenknecht steht enorm unter Druck, dieses Projekt anzuführen. Allerdings würde sie das nur unter bestimmten Bedingungen tun. Sie möchte sich auf die Rolle als mediales und politisches Gesicht der Partei konzentrieren. Mit der Organisation will sie aber nichts zu tun haben.
Auf die Frage, ob eine neue politische Kraft bald ins Leben gerufen wird, äußerte sich am Mittwochabend Linken-Politiker Diether Dehm (73) in unserer NIUS-Talkshow „Stimmt! Der Nachrichten-Talk” so: „Es wird unbedingt eine Partei erforderlich. Oder eine Kraft für die Europawahl und dann möglicherweise für die Bundestagswahl, die nicht in ihr Parteiprogramm hineinschreibt: Maskenpflicht, Impflicht, Genderpflicht oder sonst etwas.“
Es brauche eine Partei, die „im Kern sagt, den Sozialstaat wieder stärken, den Mittelstand retten, die für Abrüstung und Meinungsfreiheit steht“, so Dehm. Denn die Sozialdemokratie habe sich aufgeben.
Jetzt die ganze Folge „Stimmt! Der Nachrichtentalk“ hier anschauen:
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