Drei Festnahmen in wenigen Stunden: Randalierender Messer-Tunesier hält Polizei in Nürnberg in Atem
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Am Wochenende hat ein junger Tunesier die Polizei in Nürnberg gleich mehrfach beschäftigt. Dreimal wird der 22-jährige aufgegriffen. Erst die Androhung des Schusswaffengebrauchs durch Polizeibeamte und der Einsatz von Pfefferspray stoppen ihn.
Zunächst randalierte der 22-jährige am frühen Samstagmorgen in einem Imbiss im Hauptbahnhof Nürnberg. Der Betreiber sprach ein Hausverbot aus. Auch die Polizei wurde hinzugerufen, stellte die Identität des Mannes fest und erteilte ihm einen Platzverweis. Davon ließ sich der 22-Jährige jedoch nicht beeindrucken.
Bereits gegen Mittag zog es ihn erneut zum Hauptbahnhof. Wieder suchte er den Laden auf, an dem er schon am Morgen randaliert hatte. Mit einem Messer ausgestattet, wollte er erneut für Ärger sorgen. Als Beamte der Bundespolizei eintrafen, zog er das Messer und fuchtelte damit herum. „Erst nach Androhung der Schusswaffe legte er es ab, wurde gefesselt und in Gewahrsam genommen“, heißt es im Polizeibericht.
Mittlerweile ist der Tunesier in einer Klinik
Doch auch die wenigen Stunden in Gewahrsam hielten den Tunesier nicht davon ab, ein drittes Mal nach Ärger zu suchen. Wieder besorgte sich der Aggressor ein Messer und lief damit am frühen Abend auf die auf der Straßenbahninsel wartenden Passanten zu. Eine herbeieilende Polizeistreife musste erneut drohen, die Schusswaffe einzusetzen. „Um den Mann festnehmen zu können, mussten die Bundespolizisten Pfefferspray einsetzen. Der 22-Jährige wurde an eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte übergeben und anschließend nach bayerischem Landesrecht in einer Klinik untergebracht.“
Gegen den Mann laufen nun Verfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens, Hausfriedensbruchs sowie Belästigung der Allgemeinheit.
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