Entsetzen über Scholz’ rassistische „Hofnarr“-Entgleisung
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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht sich mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert!
Was war passiert? Der Bundeskanzler hat den dunkelhäutigen CDU-Politiker und Berliner Kultursenator Joe Chialo bei einem privaten Empfang in Berlin rassistisch beleidigt. Das berichtet Focus Online. Als Chialo den über Merz und die CDU schimpfenden Bundeskanzler fragte, ob er das mit den Rassismus-Vorwürfen gegen die CDU ernst meine, nachdem er im Bundesvorstand der Partei sitze, sagte Scholz dem Bericht zufolge, dass der dunkelhäutige Chialo nicht mehr als ein Feigenblatt der Partei sei. „Jede Partei hat ihren Hofnarren“, legte der Kanzler an Chialo gerichtet nach.
Die Reaktionen auf den Social-Media-Kanälen: größtenteils empört.
Wo bleibt der Respekt? Der Rassismus-Skandal belastet Scholz stark ...
Friedrich Merz kommentierte den Skandal in einem Statement am Nachmittag: „Was der Bundeskanzler über Joe Chialo gesagt hat, macht mich fast sprachlos. Das ist der Bundeskanzler, der immer Respekt beansprucht, offensichtlich aber nur für sich selbst. Was er jetzt dazu gesagt hat, macht die Sache nicht besser. Ich frage mich, ob er eigentlich irgendwann mal in der Lage ist, zuzugeben, dass er etwas Falsches gesagt hat und sich dafür vielleicht auch entschuldigt.“
Der SPD-Influencer Dario Schramm sieht in Scholz’ Entgleisung kein absichtliches Fehlverhalten. „Ich bin der festen Überzeugung, dass diese doofe Aussage wirklich in keiner Weise rassistisch gemeint war. Dass man trotzdem nicht klar öffentlich um Entschuldigung bittet, versteht trotzdem niemand“, kommentiert der Sozialdemokrat auf X.
Der politische Ziehvater von Christian Lindner, Gerhard Papke, äußert sich auf X schockiert zu den Vorwürfen: „Wer einen anderen Menschen bösartig rassistisch beleidigt, kann nicht Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland sein! Scholz ist reif für den sofortigen Rücktritt.“

Gerhard Papke, ehemaliger FDP-Fraktionschef in NRW, im Gespräch mit NIUS-Politikchef Ralf Schuler.
Islam-Experte Ahmad Mansour kommentiert die Scholz-Entgleisung auf X: „So manche SPD-Mitglieder haben mich in den letzten Jahren immer wieder als ‚Onkel-Tom-Araber‘ oder ‚Hausaraber‘ bezeichnet! Respekt für Dich.“
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher schreibt auf Instagram: „Egal, wie hart man politisch und in der Sache diskutiert, der Respekt vor einem anderen Menschen muss immer bleiben. Dies war eine schlimme Herabwürdigung durch Bundeskanzler Olaf Scholz. Joe Chialo ist Kultursenator in Berlin und sowohl sehr geschätztes als auch geachtetes Mitglied in unserem CDU-Bundesvorstand. Diese rassistische Beleidigung des Bundeskanzlers ist zutiefst respektlos und unwürdig.“

Der Stern-Reporter Julius Betschka fordert von Scholz eine Entschuldigung: „Für Scheißsätze entschuldigt man sich im Übrigen, egal, wie sie gemeint waren. Gilt auch für Bundeskanzler.“
FDP-Bundestagskandidatin Anna Neumann zeigt sich vom Bundeskanzler enttäuscht: „Ich erinnere mich noch genau daran, wie Olaf Scholz Christian Lindner nach dem Ampel-Aus jeden Charakter absprechen wollte. In den letzten Tagen des Wahlkampfes wird immer deutlicher, wer hier wirklich charakterlos ist. Es wird immer deutlicher, wer der Täuscher ist. Unwürdig.“

JU-Chef Johannes Winkel
Der Chef der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, ruft den SPD-Vorstand zum Handeln auf: „Es muss für Olaf Scholz jetzt darum gehen, seine Amtszeit in Würde zu Ende zu bringen. Wenn er sich auf den letzten Metern nicht mehr benehmen kann, muss der Parteivorstand der SPD einschreiten.“
Verleger und Herausgeber von „Welt“ sind uneins
Der Herausgeber der Welt, Ulf Poschardt, veröffentlichte am Mittwochabend einen Kommentar. Darin schreibt der Journalist: „Dass ein sozialdemokratischer Bundeskanzler den einzigen Unions-Minister mit afrikanischen Wurzeln als ‚Hofnarr‘ abkanzelt, ist vollkommen indiskutabel – und es ist mehr als das: Es ist ekelhaft. Sie haben keine Kinder, aber stellen Sie sich die Tochter von Joe Chialo auf dem Pausenhof vor, die sich das mit dem Absender aus dem Kanzleramt als Bezeichnung für ihren Vater anhören muss.“ Poschardts Verlagschef Mathias Döpfner widerspricht in einem Gegenkommentar: „Erstens bin ich ziemlich sicher, dass Olaf Scholz kein Rassist ist. Zweitens ist die Formulierung „Hofnarr“ an sich nicht rassistisch, sie ist bei genauer Betrachtung sogar ein Kompliment“, schreibt der Verleger. Denn der Narr sei bei Hofe der Einzige, der den Mut hat, dem König die Wahrheit ins Gesicht zu sagen – also eine komödiantisch getarnte Instanz kritischer Aufrichtigkeit.
NIUS-Chef Reichelt kommentiert Scholz-Entgleisung
SPD-Influencerin Lilly Blaudszun hält eine Entschuldigung für nötig. Sie schreibt auf X: „Vielleicht war es keine ‚Absicht‘, aber ein ehrliches Nachdenken über die eigenen Aussagen fernab jeglicher Wahlkampflogik und eine auch öffentliche Bitte um Entschuldigung wären angebracht.“
NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt kommentiert die Scholz-Entgleisung wie folgt:
„Hätte Deutschland funktionierende Medien, das Land wäre nicht überrascht von Olaf Scholz und seinen unsäglichen Entgkeisungen über den (schwarzen) Berliner Kultursenator Joe Chialo. Der Bundeskanzler hat Chialo auf einer Party erst als ‚Feigenblatt‘ der CDU und dann auch noch als ‚Hofnarr‘ der Partei bezeichnet. Hätte Scholz die ‚sittliche Reife‘ (O. Scholz), die man im Amt des Bundeskanzlers braucht, wäre ihm dieser wohl letzte Skandal seiner Amtszeit erspart geblieben. Aber wer Olaf Scholz schon lange beobachtet, weiß, dass das kein einmaliger Ausrutscher war. Scholz ist durch und durch das Ekel Olaf der deutschen Politik. Er war schon immer rotzig, herablassend, großkotzig und garstig gegenüber anderen Menschen. Egal ob er einen Bäcker auslachte, der sich kurz vor der Gaskrise einen neuen Gasofen gekauft hatte, oder Menschen verhöhnte, die sich um ihre spätere Rente sorgten, egal, ob er Journalisten mit ‚Nö‘ abwatschte oder sich arrogant grinsend weigerte, Fragen zu beantworten – Olaf Scholz war noch nie ein anständiger Amtsinhaber. Er hat charakterlich schon immer jedes Vorurteil bestätigt, das über kleine Männer im Umlauf ist. Olaf Scholz hat keine Impulskontrolle. Bloß: Die links-grünen deutschen Medien haben dieses unappetitliche Wesen stets vertuscht und verschleiert. Nun ist das nicht mehr möglich, nun hat Scholz sich selbst auffliegen lassen und steht als das da, was er ist: einer der unsympathischsten Männer des Landes.“
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Philippe Fischer
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