„Ernährungsstrategie für Deutschland“: Bundesregierung plant Fleischrationierung durch die Hintertür
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- Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Die Grünen) plant eine radikale Reduzierung des Fleischkonsums aller Bürger
- Ziel ist die „Transformation des gesamten Ernährungssystems“ zugunsten des Klimas
- Geplant sind „pflanzenbasierte Ernährung“ für alle und offenbar maximal 10 Gramm Fleisch am Tag pro Kopf
Das Thema schließt nahtlos an umstrittene Pläne wie Tempolimit und Wärmepumpe an: Grünen-Ernährungsminister Cem Özedmir plant eine "Ernährungsstrategie für Deutschland“, die wegweisend für alle Bürger und in Gemeinschaftseinrichtungen verpflichtend sein soll.
Eines der Kernthemen: Die drastische Reduzierung des Fleischkonsums pro Kopf. Diese soll ausdrücklich nicht nur der Gesundheit des Einzelnen dienen. Vielmehr wird eine umfassende Änderung deutscher Essgewohnheiten zugunsten von Nachhaltigkeit und Klima angestrebt.
Weniger als 1 Gramm weißes Fleisch pro Tag
In einem Eckpunktepapier des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur „Ernährungsstrategie für Deutschland“ heißt es: „Die Transformation des gesamten Ernährungssystems hin zu einer pflanzenbetonten Ernährungsweise ist die wichtigste Stellschraube im Ernährungsbereich, um unsere nationalen und internationalen Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“
Vertretern der Lebensmittelbranche sind bereits konkrete Maßnahmen, mit denen die neuen Ernährungsziele erreicht werden sollen, bekannt. „So soll der empfohlene Tagesbedarf Geflügel künftig bei weniger als ein Gramm liegen – und das, obwohl die DGE weißes Fleisch bisher zu Recht empfiehlt", äußerte sich Wiebke von Seggern, Leiterin Nachhaltigkeit beim Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gegenüber der Lebensmittelzeitung (LZ). Eckhard Heuser vom Milchindustrie-Verband spricht gegenüber der LZ von „angedachten 10 Gramm Fleisch pro Tag“. Und kommentiert: „Das entspräche einer Currywurst im Monat!“
Die Zahlen stammen laut LZ aus einem Erklärvideo, das die DGE Vertretern der Lebensmittelbranche während der Konsultationsphase zur Überarbeitung ihrer Empfehlungen zur Verfügung gestellt hat. Die neuen DGE-Empfehlungen sind Dreh- und Angelpunkt der geplanten Ernährungsstrategie des BMEL.
Verbindlich in Kitas, Schulen und Kantinen
Die geplante „Transformation des Ernährungssystems“ ist keineswegs Zukunftsmusik – sie steht schon in den Startlöchern: Laut LZ ist im Bundestag bereits im Juni die Ressortabstimmung zum Thema geplant, Ende des Jahres soll Özdemirs Ernährungsstrategie beschlossen und dann Schritt für Schritt umgesetzt werden. Dabei sollen auch die neuen DGE-Qualitätsstandards in der Gemeinschaftsverpflegung – also in Kitas, Schulen, Kantinen und so weiter – verbindlich und bis 2030 umgesetzt werden.
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