Flugblatt-Affäre um Aiwanger bei „Stimmt!“: „Die SZ fährt eine linke Agenda“
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Die Flugblatt-Affäre um den bayerischen Vize-Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger knallt mitten in den Wahlkampf im Freistaat.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder berief am Montag eine Sondersitzung ein, um von Aiwanger persönlich etwas zu den Vorwürfen zu hören.
Die Süddeutsche Zeitung hatte am Freitagabend ein Flugblatt veröffentlicht, das Aiwanger in der 11. Klasse verantwortet haben soll. Das Schriftstück lobt unter der Überschrift „Bundeswettbewerb – Wer ist der größte Vaterlandsverräter?“ unter anderem einen „Freiflug durch den Schornstein in Auschwitz“ als Preis aus.
Aiwanger bestreitet nicht, das Dokument besessen zu haben – wohl aber ausdrücklich, es verantwortet oder verbreitet zu haben.
„Das ist eine Kampagne“
Die CDU-Politikerin Caroline Bosbach wertete den Umgang mit der Affäre in unserer NIUS-Talkshow „Stimmt! Der Nachrichten-Talk” am Montagabend so: „Es ist ganz klar: die SZ fährt eine linke Agenda, die sind politisch auch relativ klar positioniert.“
Bosbach begründete ihre Befürchtung folgendermaßen: „Das waren vier Autoren unter dem Aufschlag des Artikels, um die Kraft der Argumente noch einmal zu untermauern. Das ist Kampagne, das ist Wählerbeeinflussung. Das ist das Ziel. Das ist mir völlig offensichtlich, warum die das tun.“
Zum Schluss stellte Bosbach bei „Stimmt!“ fest: „Das Ganze klingt nicht besonders erfolgversprechend, weil es eben dieses Geschmäckle hat und wir uns ganz grundsätzlich die Frage stellen müssen, wie wir mit so etwas umgehen müssen, nicht nur medial.“
Jetzt die ganze Folge „Stimmt! Der Nachrichtentalk“ hier anschauen:
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