Junge Union aus Mecklenburg-Vorpommern wird Zeuge von islamistischem Anschlag: „Es kann uns alle treffen!“
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Die Meldung klang fast schon „normal“: „Mann mit Stichverletzungen an Rasthof gefunden“, meldete die BZ am Sonntagvormittag. „Auf dem Rasthof Stolper Heide an der Bundesautobahn A111 wurde ein Mann durch Stiche so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste. Das berichtet die BZ. Auch die Feuerwehr wurde gegen 21:15 Uhr alarmiert, traf wenig später auf dem Rasthof hinter der Berliner Stadtgrenze ein.“
Jetzt kommt heraus: Es war ein islamistischer Anschlag. Unter der Überschrift „Die islamistische Gewalt selbst erlebt!“ berichtet eine Gruppe der Jungen Union (JU) Mecklenburg-Vorpommern, die Augenzeugen von dem Vorfall wurden, was tatsächlich geschah. NIUS sprach mit MV-JU-Chefin Jenny Gundlach: „Der Mann stürmte schreiend und mit freiem Oberkörper über den Parkplatz. Woher er kam und was er vorhatte, war nicht klar.“
In der Mitteilung der JU heißt es: „Am Abend des 07.09.2024 befanden sich 5 Mitglieder der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern auf dem Rückweg von der Ostkonferenz der Jungen Union Deutschlands in Cottbus, als sie außerhalb von Berlin an einer Tankstelle Halt machten.
Gerade als die Tankstelle wieder verlassen wurde, rannte ein Mann mit eindeutigem Migrationshintergrund in die Tankstelle und schrie ‚Allahu Akbar‘. Die Mitglieder, die sich unmittelbar vor der Tankstelle befanden, mussten mit Schrecken feststellen, dass der Mann ein Messer zog und die Personen im Innenraum angriff.“
Der Ausruf „Allahu Akbar“ fand keine Erwähnung in der Berichterstattung
Besonders brisant: In den Meldungen am Sonntag war weder vom Migrationshintergrund noch vom „Allahu Akbar“-Ruf die Rede. Mitglieder der JU-wurden am Dienstag von der Polizei zu dem Vorfall befragt.
Sie schilderten den Vorfall wie folgt: „Die Mitglieder reagierten geistesgegenwärtig und brachten sich selbst in Sicherheit, um von dort die Polizei zu verständigen. Wir sind dankbar, dass unsere Mitglieder unverletzt sind und in Gedanken bei der schwerverletzten Person.“
Wie NIUS aus dem Umfeld der Gruppe erfuhr, stehen noch etliche Mitglieder unter Schock. Und noch etwas gibt den jungen Leuten zu denken, wie sie schreiben: „Wir bedauern, dass in der Berichterstattung bisweilen der Bezug des Täters zum Islam durch seinen Ausruf des Glaubensbekenntnisses ‚Allahu Akbar‘ keine Erwähnung fand. Wir mussten erleben: Islamistische Gewalttaten sind real. Es kann uns alle treffen.“
Rettungskräfte versorgten das schwerverletzte Opfer des Anschlags zunächst vor Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus, wo die Notoperation erfolgte. Wegen der Spurensicherung wurde die A111 voll gesperrt, und das für mehrere Stunden.
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Ralf Schuler
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