Klima-Regierung fliegt mit zwei Jets nach New York
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- Während die SPD in Brandenburg explizit ohne Scholz die Wahl gewann, flog der Bundeskanzler im Regierungsflieger nach New York.
- Amtskollegin Annalena Baerbock hatte dasselbe Ziel, besuchte aber noch am Sonntagabend die Wahlparty der Grünen, die künftig nicht mehr im Landesparlament vertreten sein werden.
- Baerbock später hin, Olaf früher zurück – die Regierung entschied sich also, mit zwei steuerfinanzierten Privatflugzeugen nach New York zu fliegen.
Am vergangenen Sonntag wählte Brandenburg ein neues Landesparlament. Am Tag zuvor flüchtete der Bundeskanzler Scholz mit dem Regierungsflieger nach New York City – die UN hatte einen „Zukunftsgipfel“ einberufen. Denn Wahlsieger und SPD-Spitzenkandidat Dietmar Woidke wollte Scholz gar nicht haben und schloss den Kanzler nahezu gänzlich aus seinem Wahlkampf aus.

Olaf Scholz betritt am vergangenen Wochenende seinen XXL-Regierungsflieger für die komfortable Reise nach New York.
Scholz flog also am Samstag nach New York City, hatte in seinem VIP-Flieger Platz für mehr als 100 weitere Fluggäste. Wichtiges Thema des Zukunftsgipfels, den er zusammen mit dem namibischen Präsident Nangolo Mbumba moderierte, war die Reform des Weltsicherheitsrates. Es war aber auch Zeit für einen Besuch im Museum of Modern Art.

Der Airbus A350 hat für den Kanzler eine private Suite an Bord.
Außenministerin Annalena Baerbock konnte bei Olaf Scholz leider nicht mitfliegen. Sie wollte am Sonntagabend noch beim grünen Abend des Grauens dabei sein. Als Potsdamerin erlebte die Ministerin, wie ihre Partei kein Direktmandat im gesamten Bundesland gewann und auch regulär an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte.
Klima-Regierung fliegt in getrennten Steuerzahler-Jets
Dieser Terminkonflikt könnte dafür gesorgt haben, dass Außenministerin Baerbock mit einem Extra-Flugzeug am Montag nach New York reiste. Im Gegensatz zu Olaf Scholz musste sich die Außenministerin mit einem deutlich kleineren Flieger vom Typ A319 zufriedengeben. Um 9:32 Uhr hob der Baerbock-Flieger am Hauptstadtflughafen BER ab.

Mit einem Flugzeug des Typs Airbus A319 flog Baerbock am Montag nach New York. Die Luftwaffe nutzt das Modell für „politisch-parlamentarische VIP-Flüge“.
Der Steuerzahler-Privatjet ist vor allem komfortabel
Damit war die Ministerin zwanzig Minuten früher abgehoben, als der Linienflieger von United Airlines. Ein Ticket dort hätte in der komfortablen Business Class etwa 5.000 Euro gekostet. So zahlt der Steuerzahler für Baerbocks Reisekomfort etwa 11.000 Euro pro Flugstunde. Baerbock bleibt noch bis zum Ende der Woche in der US-Metropole. Kanzler Scholz ist bereits am Dienstag wieder zurückgereist.
Ranghohe Politiker schätzen den Komfort, dass man den Flieger nicht verpassen kann. Schließlich wartet der Regierungsflieger – im Zweifel auch Stunden – auf seinen Reisegast. Auch die selbsternannte Klima-Regierung will sich offensichtlich von diesem Komfort nicht ausnehmen, den nahezu alle Staatschefs der großen Wirtschaftsnationen in Anspruch nehmen. Den Höhepunkt erreichte das Treiben absurderweise bei der Weltklimakonferenz in Dubai, das man auch als größtes Privatjet-Treffen der Welt bezeichnen kann.

Außenministerin Baerbock nimmt in New York City an der UN-Vollversammlung teil.
Besonders absurd: Der Baerbock-Flieger machte in Kanada einen Zwischenstopp zum Tanken. Damit war er deutlich länger unterwegs als der Linienflieger aus Berlin.
Übrigens: Die Billigflug-Gesellschaft „Norse Atlantic“ bietet Direktflüge von New York City nach Berlin an. Pro Richtung kostet dieser 125 Euro pro Person. Da hätte sich Frau Baerbock den mühevollen Zwischenstopp in Neufundland und dem Steuerzahler viele zehntausend Euro sparen können ...
Lesen Sie auch: Regierungsflieger statt Lufthansa: Warum fliegen eigentlich so wenige deutsche Minister Linie?
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Philippe Fischer
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