Merkels Vizekanzler Gabriel über die eigene Migrations-Politik: „Wir haben versagt“
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Der langjährige Vizekanzler an der Seite von Angela Merkel, Sigmar Gabriel (SPD), spricht eine bittere Wahrheit aus, die Millionen Deutschen längst klar ist:
„Wir haben leider nicht nur in der Frage versagt, die Zuwanderung nach Deutschland zu steuern und zu begrenzen, sondern auch in der Integration derjenigen, die zu uns gekommen sind“, sagte Gabriel der katholischen Zeitung Tagespost.
Gabriel war von 2013 bis 2018 – also während der Flüchtlingskrise von 2015 und 2016 – Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler. Mit dieser Aussage entlarvt Gabriel Merkels ikonischen Satz rückwirkend als falsch.
„Wir haben versagt“ statt „Wir schaffen das“.

Sigmar Gabriel war Vizekanzler unter Angela Merkel – hier 2019 bei einem gemeinsamen Besuch der Kaiserpfalz.
Es sei „doch klar“ gewesen, dass „Flüchtlinge nicht allein durch den Eintritt in das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland automatisch zu Verfassungspatrioten werden“, sagte Gabriel weiter und spielt damit wohl auf die aktuellen Bilder auf deutschen Straßen an, auf denen Tausende Muslime zu sehen sind, die die Terror-Taten der Hamas bejubeln und offen ihren Israel-Hass zeigen.
Scharfe Kritik an der Asylpolitik auch von Otto Schily
Sigmar Gabriel ist nicht das erste SPD-Schwergewicht, das die Migrationspolitik Deutschlands gewaltig infrage stellt: Otto Schily, ehemaliger Bundesinnenminister, hat während seines Auftritts bei Maischberger bemerkenswert klare Worte zur aktuellen Zuwanderungspolitik und ihren Folgen gefunden.
Schily betonte im Gespräch, dass unser Land so manche Konflikte, nicht nur den zwischen Israel und Palästina, importiert hätten. Er nannte in diesem Zuge auch die Auseinandersetzungen beim sogenannten „Eritrea Festival“ und sprach von „schrecklichen Begebenheiten“.

Otto Schily, ehemaliger Bundesinnenminister
Schily sprach auch die Problematik der Zuwanderung an und stellte fest, „dass die Zuwanderung, in der Form, in der sie jetzt stattfindet, ein Riesenproblem wird“. Das könne man, wenn man nicht blind ist, erkennen.
Er kritisierte die derzeitige Asylpolitik scharf und sagte: „Wer heute in der Lage ist, ‚Asyl‘ einigermaßen verständlich auszusprechen, hat damit ein Zutrittsrecht nach Deutschland. Das ist Unsinn.“
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