„Möglicherweise auch in verstärkter Form“: Dobrindt kündigt weitere Aufnahme von Afghanen an
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will in den kommenden Wochen weitere Afghanen nach Deutschland holen – „möglicherweise auch in verstärkter Form“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Das erklärte er am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestags, der über den sogenannten „Bearbeitungs- und Ausreiseprozess“ jener Afghanen beriet, die sich derzeit in Pakistan befinden und eine deutsche Aufnahmezusage besitzen. Nach Dobrindts Angaben geht es um weniger als 2.000 Personen aus vier unterschiedlichen Aufnahmeverfahren, darunter 218 im Rahmen des Ortskräfte-Programms.
Wer eine rechtsverbindliche Aufnahmezusage habe und sowohl das Verfahren als auch die Sicherheitsüberprüfung erfolgreich durchlaufe, könne nach Deutschland gebracht werden, sagte der Minister. Wer keine solche Zusage habe, müsse davon ausgehen, nicht aufgenommen zu werden. In einer Pressemitteilung des Bundestags heißt es: „Dobrindt kündigte an, dass es in den kommenden Wochen weitere Aufnahmen geben werde, möglicherweise auch in verstärkter Form.“
Dobrindt betonte, man bemühe sich, die Verfahren noch in diesem Jahr abzuschließen. Das könne jedoch nicht garantiert werden, zumal die pakistanische Regierung erwarte, dass die Aufnahmeprogramme bis Jahresende beendet sind. Aus deutscher Sicht seien aber auch im Januar oder Februar 2026 weitere Überführungen möglich.
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