Nach Raketen-Angriff: Erdogan droht Israel mit Einmarsch
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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter dramatisch zu: Jetzt hat auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Israel mit einer militärischen Einmischung gedroht. „So wie wir in Karabach und Libyen einmarschiert sind, werden wir es in Israel tun“, drohte Erdogan auf einer Veranstaltung seiner Regierungspartei AKP in Rize am Schwarzen Meer.
Er bezog sich dabei auf den Berg-Karabach-Konflikt, wo Erdogan (70) die Konfliktpartei Aserbaidschan unter anderem mit Drohnen unterstützte. Im Bürgerkriegsland Libyen unterstützt Ankara die international anerkannte Regierung mit militärischer Ausstattung und Personal. Damit stellt sich Erdogan erneut offen auf die Seite der Palästinenser-Terroristen der Hamas.
Erdogan lobte in seiner Rede die Fortschritte in der türkischen Verteidigungsindustrie und sagte weiter: „Wir müssen sehr stark sein, damit Israel diese lächerlichen Dinge in Palästina nicht tun kann“.
Israels Außenminister Israel Katz (68) reagierte prompt – und warnte Erdogan eindringlich: „Erdogan tritt in die Fußstapfen von Saddam Hussein und droht mit einem Angriff auf Israel. Er soll sich nur daran erinnern, was dort geschah und wie es endete“, schrieb Katz am späten Abend auf der Plattform X.

Israel hat Sonntagfrüh nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Libanon angegriffen.
Erdogan vergleicht Benjamin Netanyahu mit Adolf Hitler
Seit Beginn des Gaza-Krieges haben sich die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei drastisch verschlechtert. Erdogan bezeichnete die islamistische Hamas als eine „Befreiungsorganisation“ und verglich Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu (74) mit Adolf Hitler. Mitte Juli hatte Erdogan erklärt, sein Land wolle Kooperationen zwischen der NATO und dem Partner Israel künftig nicht mehr zustimmen, bis in den palästinensischen Gebieten ein nachhaltiger Frieden geschaffen werde.
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