Kanzler-Klatsche im „Politbarometer“: So unzufrieden wie jetzt waren die Deutschen noch NIE mit Scholz
Ein Beitrag von
Die Sommerpause im politischen Berlin ist vorbei, da verhagelt der erneute Streit in der Koalition die Stimmung! Die Bundesregierung bekommt jetzt durch die neuesten Zahlen des ZDF-„Politbarometers“ einen weiteren Denkzettel. Die Mehrheit der Deutschen zieht zur Hälfte der Ampel-Amtszeit eine negative Bilanz.
Dass die Regierung bei der Lösung der anstehenden Probleme zurzeit eher vorankommt, meinen nur schlappe 14 Prozent. 83 Prozent, darunter auch klare Mehrheiten unter den Anhängern der drei Regierungsparteien, diagnostizieren eher Stagnation. Die Bundesregierung macht ihre Arbeit alles in allem eher gut – meinen nur 37 Prozent aller Befragten, 58 Prozent sagen „eher schlecht“.

Das Lachen dürfte Scholz bei diesem Polit-Barometer vergehen. Noch nie hatte er so schlechte Umfragewerte.
Problem: Trotz aller Kritik wird die Union als keine Alternative wahrgenommen. Lediglich 27 Prozent meinen, dass es eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung besser machen würde, 52 Prozent sagen, das würde keinen Unterschied machen, und 17 Prozent hielten das sogar für eine Verschlechterung.
Deutsche sehen in Merz keine Alternative
In den letzten Wochen ist die Frage, wer die Union in die nächste Bundestagswahl führen kann, verstärkt thematisiert worden. Lediglich 22 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass sich der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz als Bundeskanzler eignen würde, 69 Prozent sehen das nicht so. Auch bei den CDU/CSU-Anhängern hält eine Mehrheit von 50 Prozent Merz nicht für das Amt des Bundeskanzlers geeignet (geeignet: 39 Prozent).

In Friedrich Merz sehen die Meisten keine Alternative zu Scholz.
Mit Kanzler Scholz ist aktuell zum ersten Mal in seiner Amtszeit die Mehrheit der Menschen unzufrieden. Eine Mehrheit der Befragten (51 Prozent) ist mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz unzufrieden – zufrieden sind 43 Prozent.
Mehrheitlich unzufrieden sind dabei nicht nur die Anhänger der Oppositionsparteien AfD (86 Prozent), CDU/CSU (64 Prozent) und Linke (53 Prozent), sondern auch die der Regierungspartei FDP (55 Prozent).
Ampel würde nur noch auf 41 Prozent kommen
Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die Ampel-Koalition geradeeinmal auf 41 Prozent der Stimmen kommen – eine Mehrheit deutlich verfehlen.

Omid Nouripour (l-r), Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Ricarda Lang, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Christian Lindner, FDP-Bundesvorsitzender und Bundesfinanzminister, Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende, und Lars Klingbeil, SPD-Bundesvorsitzender, stehen bei einem Bildtermin der Parteispitzen der Ampel-Koalition.
Die SPD käme laut Politbarometer auf 19 Prozent (+2), die Union würde 26 Prozent der Wählerstimmen erhalten und somit stärkste Kraft sein. Die Grünen liegen mit einen Prozentpunkt verschlechtert bei 15 Prozent, FDP sieben Prozen, Linke fünf Prozent und somit nur knapp im Bundestag vertreten. Die AfD bleibt unverändert bei 20 Prozent – das wäre jeder fünfte Wähler.
Bei der Bewertung der zehn wichtigsten Politiker auf einer Skala von minus fünf bis plus fünf landet nur einer im positiven Bereich auf Platz eins – Verteidigungsminister Boris Pistorius. Kanzler Olaf Scholz landet auf Platz zwei mit einer Bewertung von minus 0,2. Dahinter folgen Markus und Christian Lindner. Die letzten Plätze werden von Sarah Wagenknecht und Alice Weidel (- 2,6) belegt.
Lesen Sie auch: Neue Umfrage: Wagenknecht-Partei wäre stärkste Kraft in Thüringen
Mehr NIUS:
Medienbericht: Ministerpräsident Voigt soll Holocaust-Gedenkrede mit KI geschrieben haben
Ein Nachmittag der Absurditäten: NIUS undercover beim Würmer-Parlament
Grüne verhandeln umstrittene Parteireform: Zu viel Macht für Funktionäre?
Die Schlacht der langen Männer
Wie Al Gores apokalyptische Doku die Welt in die Klima-Angst hypnotisierte
Weil er sich in einer ZDF-Doku kritisch äußerte: Bremen feuert Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken
Sogar von Grünen kommt Kritik: Aufstand gegen NIUS-Zensur bei der BVG
Die wahre Putin-Partei ist die SPD
Mehr NIUS:
Die Schlacht der langen Männer
Wie Al Gores apokalyptische Doku die Welt in die Klima-Angst hypnotisierte
Weil er sich in einer ZDF-Doku kritisch äußerte: Bremen feuert Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken
Sogar von Grünen kommt Kritik: Aufstand gegen NIUS-Zensur bei der BVG
Die wahre Putin-Partei ist die SPD
Warum die Politik den Majestätsbeleidigungsparagraphen gar nicht abschaffen will
CSU blamiert sich mit „Frohnleichnahm“-Doppelfehler: Krah wurde Fake vorgeworfen, doch er hatte recht
CDU sagt Präsidiumsklausur in Sachsen-Anhalt ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare