Skandal um Schweigeminute bei der UN: Deutschland gedenkt der getöteten Hamas-Terroristen!
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Am Montagnachmittag erhob sich die deutsche Vertretung beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen für eine Schweigeminute. Doch nicht, um der ermordeten israelischen Zivilisten zu gedenken, sondern um Hamas-Terroristen die letzte Ehre zu erweisen.
„Im Namen der Mitgliedstaaten bringen wir unsere tiefe Besorgnis über den Verlust von unschuldigen Menschenleben im besetzten palästinensischen Gebiet und anderswo zum Ausdruck“, leitete der pakistanische UN-Vertreter Zaman Mehdi seine Rede ein.
Dies sei die Folge von sieben Jahrzehnten illegaler Besetzung sowie der Verletzung internationalen Rechts. Die illegale Besetzung züchte Gewalt. Mehdi forderte eine Zwei-Staaten-Lösung mit den Grenzen zum Zeitpunkt des 4. Juni 1967 und Ost-Jerusalem als Hauptstadt von Palästina. Am 5. Juni 1967 war der Sechstagekrieg ausgebrochen. „Wir appellieren an alle Parteien, Zurückhaltung zu üben“, ergänzte der UN-Vertreter.
Der nächste Skandal in der deutschen Außenpolitik
Anschließend forderte er die Anwesenden auf, sich für eine Schweigeminute für die Opfer der besetzten palästinensischen Gebiete zu erheben. Auch die deutsche Vertreterin folgte dem Aufruf.
Den Staat Israel hatte Mehdi in seiner Rede nicht erwähnt. Die ermordeten und vergewaltigten Frauen oder die entführten Israelis fanden in der Rede ebenfalls keine Erwähnung. Die deutsche Vertreterin und sämtliche anderen Anwesenden folgten Mehdis Aufforderung, sich zur Schweigeminute zu erheben und der Opfer der besetzten palästinensischen Gebiete zu gedenken.
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