SPD-Senatorin bezeichnet Tesla als „Nazi-Auto“
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Üble Entgleisung von Berlins Migrations- und Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe!

Die 49-Jährige schrieb beim Kurznachrichtendienst X zu einem Medienbericht über das US-amerikanische E-Auto-Unternehmen Tesla: „Wer will auch ein Nazi-Auto fahren?“ Damit hetzt die SPD-Frau gegen Ostdeutschlands größte E-Auto-Fabrik und sorgt sogar bei ihren Parteigenossen für Empörung.
Mit ihrem Post zielte sie offenbar darauf ab, Tesla-Chef Elon Musk inklusive Tesla-Mitarbeiter und -Kunden zu diskreditieren. Bei linken Politikern genießt der Milliardär generell keinen guten Ruf, weil er von US-Präsident Trump mit der Entbürokratisierung von US-Behörden beauftragt wurde. Auch warb er in einem offenen Brief für die AfD.
Ministerpräsident Woidke: Kommentar „völlig fehl am Platz“
Brandenburgs Ministerpräsident und Kiziltepes Parteigenosse Dietmar Woidke kritisiert die Aussage scharf. „Vor dem Hintergrund, dass im Tesla Werk in Grünheide neben vielen Berlinern auch Menschen aus rund 150 verschiedenen Nationen arbeiten, ist diese Aussage einer Arbeitssenatorin völlig fehl am Platz“, sagte Woidke der Bild-Zeitung. Tesla hat im brandenburgischen Grünheide ein großes Werk gebaut und ist einer der größten Arbeitgeber des Bundeslands. Senatorin Cansel Kiziltepe gilt in Berlin als linke Hardlinerin, gerade was die Einwanderungsfrage angeht.

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung unter der Leitung von Senatorin Cansel Kiziltepe ist für die Anmietung von Asylunterkünften verantwortlich.
Die Senatorin hat ihren Post inzwischen gelöscht. „Ich halte an meinen Einschätzungen zu Elon Musk ausdrücklich fest. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass ich die Mitarbeitenden oder die Kunden Musks für dessen politische Positionen verantwortlich mache“, schrieb sie am Freitagmorgen in einem neuen Posting.
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