Unterstützer gründen Verein: Rückt Wagenknecht-Parteigründung näher?
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Die Pläne für eine Wagenknecht-Partei werden immer konkreter.
Laut dem Magazin Stern gründeten Unterstützer der 54-jährigen Politikerin bereits Ende September einen Verein mit dem Namen „BSW - Für Vernunft und Gerechtigkeit“. Laut dem Bericht haben sich insgesamt sieben Personen beim Amtsgericht in Mannheim angemeldet.

Eine Wagenknecht-Partei könnte Millionen Stimmen mobilisieren.
Der Verein gilt als Vorstufe zur Parteigründung, was auch aus der Satzung klar hervorgeht. So könne der Verein „die Tätigkeit bestehender politischer Parteien oder die Gründung politischer Parteien unterstützen und durch den Einsatz auch der materiellen Mittel des Vereins fördern“. Weiter heißt es im Text: „Sehr viele Menschen im Land hätte das Vertrauen in die Politik verloren und fühlten sich durch keine der vorhandenen Parteien mehr vertreten.“
Vorsitzender des Vereins ist Jonas-Christopher Höpken. Höpken war 2021 Oberbürgermeisterkandidat der Linken in Oldenburg. Seit 2022 sitzt 51-Jährige im Bundesausschuss der Linkspartei. Sahra Wagenknecht selbst ist jedoch kein Mitglied von „BSW“. Ohnehin hält sich die Bundestagsabgeordnete in der Öffentlichkeit bedeckt: „Ich verstehe das Interesse der Medien und natürlich auch, dass in dieser Frage und in unterschiedlichsten Richtungen recherchiert wird. Aber aktuell gibt es keinen neuen Stand,“ sagte sie der Frankfurter Rundschau.

Insa-Chef Binkert kann sich vorstellen, dass sich die neue Partei etabliert.
Was Fakt ist: Diese neue Partei kann sich durchaus Chancen ausrechnen. „Eine Wagenknecht-Partei hat ein Potenzial von bis zu 25 Prozent“ und würde „ganz direkt vor allem AfD und Linke schwächen, die bis zu jeden zweiten ihrer aktuellen Wähler verlieren könnten“, ist sich der Chef des Meinungsforschungsinstitut INSA, Hermann Binkert, sicher.
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