Wegen Ökostrom: Netzbetreiber fordern 7,8 zusätzliche Steuer-Milliarden
Ein Beitrag von
Die Betreiber der deutschen Stromübertragungsnetze verlangen von der Bundesregierung zusätzliche Milliardengelder. Konkret geht es um 7,8 Milliarden Euro, wie aus einem Schreiben der Chefs der vier Übertragungsnetzbetreiber an das Wirtschaftsministerium hervorgeht.
In dem Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt, wird vor einer „fehlenden Liquidität“ ab Juli gewarnt. Es müsse sichergestellt werden, dass keine erheblichen Auswirkungen auf die Finanzierung und Umsetzung des dringend benötigten Netzausbaus erfolgten.
Damit vor allem im Norden transportierter Windstrom in große Verbrauchszentren im Süden gelangt, müssen die Netze ausgebaut werden, dies kostet viele Milliarden.
Über die Probleme und gigantischen Mehrkosten, die der Netzausbau mit sich bringt, spricht Energie-Journalist Stefan Spiegelsberger bei „Achtung Reichelt!“:
EEG-Konto muss ausgeglichen sein
Konkret geht es um einen Finanzierungsbedarf nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW führen zur Abwicklung des Fördersystems des EEG ein sogenanntes EEG-Konto.

Der Ausbau der Energie-Netze wird viele hundert Milliarden Euro mehr verschlingen als bisher gedacht.
Früher wurden Differenzen zwischen Ausgaben und Einnahmen von den Stromkunden über die EEG-Umlage finanziert. Die EEG-Umlage wurde aber abgeschafft, die Mittel kommen seitdem aus dem Bundeshaushalt.
Lesen Sie auch: 50 Prozent erneuerbarer Strom: Warum das keine Jubel-Meldung ist
Wegen eines sinkenden Preisniveaus im Stromgroßhandel wird laut Handelsblatt die Differenz zwischen den Einnahmen aus dem Verkauf des EEG-Stroms und den EEG-Vergütungen größer. Damit steigt der Finanzierungsbedarf.
Anpassung der Abschlagszahlungen für Februar und März
Die Netzbetreiber sehen laut Schreiben eine dringende Notwendigkeit zur Erhöhung von Abschlagszahlungen für die Monate Februar und März.
Es sei möglich, dass der Bedarf 2024 höher ausfalle als zunächst erwartet. Die Netzbetreiber stünden hierzu in einem engen Austausch mit dem Wirtschaftsministerium. Entscheidungen über die weitere Entwicklung dieses Förderinstruments lägen bei der Politik.
Mehr NIUS: Strom-Schlag für ganz Deutschland! Habecks Netz-Umbau kostet jede Familie 800 Euro mehr im Jahr
Mehr NIUS:
Medienbericht: Ministerpräsident Voigt soll Holocaust-Gedenkrede mit KI geschrieben haben
Ein Nachmittag der Absurditäten: NIUS undercover beim Würmer-Parlament
Grüne verhandeln umstrittene Parteireform: Zu viel Macht für Funktionäre?
Die Schlacht der langen Männer
Wie Al Gores apokalyptische Doku die Welt in die Klima-Angst hypnotisierte
Weil er sich in einer ZDF-Doku kritisch äußerte: Bremen feuert Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken
Sogar von Grünen kommt Kritik: Aufstand gegen NIUS-Zensur bei der BVG
Die wahre Putin-Partei ist die SPD
Mehr NIUS:
Die Schlacht der langen Männer
Wie Al Gores apokalyptische Doku die Welt in die Klima-Angst hypnotisierte
Weil er sich in einer ZDF-Doku kritisch äußerte: Bremen feuert Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken
Sogar von Grünen kommt Kritik: Aufstand gegen NIUS-Zensur bei der BVG
Die wahre Putin-Partei ist die SPD
Warum die Politik den Majestätsbeleidigungsparagraphen gar nicht abschaffen will
CSU blamiert sich mit „Frohnleichnahm“-Doppelfehler: Krah wurde Fake vorgeworfen, doch er hatte recht
CDU sagt Präsidiumsklausur in Sachsen-Anhalt ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare