Zensur-Alarm im Auswärtigen Amt: Kritisches Gedicht über Baerbock und Habeck gelöscht
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Kunstfreiheit schlägt diplomatisches Protokoll! So scheint es auf den ersten Blick ... In der aktuellen Print-Ausgabe des Mitarbeitermagazins des Auswärtigen Amtes sorgte ein bemerkenswert freches Gedicht für Aufregung. Der Verfasser lässt auch durchblicken, wen er mit dem Gedicht adressiert: die Ex-Minister Annalena Baerbock und Robert Habeck. Das scheint für Ärger zu sorgen, daher wurde das Gedicht in der Online-Ausgabe kurzerhand entfernt.
Das Gedicht im Wortlaut:
Ken & Barbie
Heizung aus,
Pullover an,
selbst gestrickt,
von Mann zu Mann.
Die Außenwelten,
feministisch gedacht,
die Welt zu retten,
doch nicht jeder, hat gelacht.
Ein Kinderschreck im Höhenflug.
Politik, ganz wie ein schlechtes Buch,
ein Land, das sucht, das strebt,
fragt sich, wohin der Weg nun geht.
Mit Hochglanzschminke um die Welt,
das Haar, immer perfekt gewellt,
Hochglanzreden, ohne Geschick,
hatte die Menschen, nicht mehr im Blick.
Die Wurzeln einst so tief im Grund,
doch Wandel kam, die Zeit war bunt,
Ein grüner Baum der Frieden trug,
verlor den Pfad, den einst er schlug.
Sein Schritt eilt voraus,
bloß nicht nach Haus,
der Abstieg zum Schluss,
Philosophie, im Außen Ausschuss.
Und sie, die Heimat verlässt,
auf zum Big Apple,welch ein Fest,
ein Job ergaunert, ganz elegant,
das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.
So ziehen sie weiter,
die beiden, so heiter,
wir winken ihnen zu,
nun haben wir Ruh.
SIGGIG, im April 2025
Das Kunstwerk hatte seinen Platz auf Seite 9 in der gedruckten Ausgabe des Hefts „internAA“ (01/26) gefunden. Doch nach Veröffentlichung scheint der offene Seitenhieb für Unbehagen im Ministerium zu sorgen. In der Online-Ausgabe wurde es zensiert und kurzerhand offline gestellt. Zuerst berichtete die Bild-Zeitung über den Vorgang.
Habeck als „Kinderschreck im Höhenflug“
Der Dichter beschreibt in seinem Werk eine Politik „ganz wie ein schlechtes Buch“. Auch das Stichwort „Heizung aus“ fällt. Ob Robert Habeck damit gemeint sein könnte?

Habeck hat seine politische Karriere nun in den Auswärtigen Ausschuss des Parlaments verlegt.
Eine klare Zuordnung lassen die folgenden Verse zu: „Auf zum Big Apple, welch ein Fest, ein Job ergaunert, ganz elegant, das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.“ Gemeint ist eindeutig die Ex-Außenministerin Annalena Baerbock, die in New York nun auf Steuerzahlerkosten einen Frühstücksdirektor-Posten besetzt.

Mit ihrer Inszenierung löst Baerbock auf Social Media regelmäßig Fremdscham aus.
Auswärtiges Amt schweigt zu Zensur
Auf NIUS-Nachfrage wollte sich das Auswärtige Amt als Herausgeber des Gedichts nicht zu den Vorgängen äußern. Eine Anfrage der Bild-Zeitung blieb vom Haus des Ministers Johann Wadephul ebenfalls unbeantwortet. Der Autor des Gedichts soll nach Informationen des Spiegel der stellvertretende deutsche Konsul in Temeswar, Rumänien, sein. Er heißt Siegfried Geilhausen und gibt die Urheberschaft auch offen zu.
NIUS erfuhr: Die Redaktion der InternAA traf die Entscheidung über den Inhalt des Magazins unabhängig. Warum anschließend zensiert wurde? Unklar.
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