Zwei Drittel der Deutschen erwarten schon für 2026 den ersten AfD-Ministerpräsidenten
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- Mehr als zwei Drittel der Deutschen rechnen damit, dass die AfD im kommenden Jahr einen Ministerpräsidenten stellen wird.
- Jeder Vierte geht davon aus, dass die AfD sogar in mehreren Bundesländern den Regierungschef stellen wird.
- Die Mehrheit ist weiterhin für den Erhalt der sogenannten „Brandmauer“.
In fünf Bundesländern stehen 2026 wichtige Landtagswahlen an – in Baden‑Württemberg, Rheinland‑Pfalz, Sachsen‑Anhalt, Berlin und Mecklenburg‑Vorpommern. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern liegt die AfD in der Zustimmung der Wähler deutlich vorn. Eine große Mehrheit der Deutschen glaubt deshalb, dass die AfD ab 2026 dort erstmals einen Regierungschef stellen könnte. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von Bild.
Insgesamt 68 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die AfD im kommenden Jahr einen Ministerpräsidenten stellen wird – 43 Prozent gehen von einem Regierungschef aus, weitere 25 Prozent der Befragten halten es für möglich, dass die AfD gleich in mehreren Bundesländern an die Spitze kommt. Nur 19 Prozent der Befragten glauben nicht an einen AfD-Regierungschef.
Mehrheit gegen Zusammenarbeit zwischen Union und AfD
47 Prozent der Befragten sagen, die Union solle eine Zusammenarbeit mit der AfD weiterhin konsequent ausschließen. 40 Prozent sprechen sich gegen diese sogenannte „Brandmauer“ aus.
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