Comedian Vince Ebert über den Zustand des Landes: „Das Deutschland, in dem ich sozialisiert wurde, wird gerade abgewickelt“
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Manchmal versteht Vince Ebert die Welt nicht mehr. Der studierte Physiker, der seit Jahren auf den Comedy-Bühnen des Landes und sogar in den USA unterwegs ist, beobachtet, wie gefühlte Wahrheiten immer mehr die harte Realität verdrängen. Von einer illusionären Energiewende bis zu Geschlechtern, die angeblich mit Biologie nichts mehr zu tun haben. Bei „Schuler! Fragen, was ist“ erzählt Ebert, wie und warum die alte Bundesrepublik immer mehr verschwindet.
Das ganze Interview sehen Sie hier:
„Ich habe gesehen, wie in den letzten Jahrzehnten dieses Land zur Blüte aufgestiegen ist. Wir waren Exportweltmeister, wir waren locker, wir waren tolerant. Also das, was heute Vielfalt genannt wird, das war in den 80er, 90er, 2000 Jahren alles schon da“, sagt Ebert. „Und das wird gerade alles nicht nur aus politischer, aus ökonomischer Sicht so weggeworfen, sondern auch aus humanistischer Sicht.“
„Es ist kein Problem, das von außen kommt, sondern es ist selbstgemacht“
In seinem neuen Buch „Wot se Fack, Deutschland“ beschreibt er ein Land, das ihm immer fremder wird. „Meinungsfreiheit wird immer mehr beschränkt. Man überlegt sich, was darf man noch sagen? Es wird teilweise sanktioniert. Also das, was unsere Kultur, das Deutschland, das ich eigentlich erlebt habe, in dem ich sozialisiert wurde, das wird gerade eben abgewickelt und das ist das große Problem meiner Meinung nach. Es ist kein Problem, das von außen kommt, sondern es ist selbstgemacht.“

Comedian Vince Ebert im Gespräch mit Ralf Schuler.
Er habe das Buch „aus einer echten Sorge heraus geschrieben, aus fast schon einer Verzweiflung, weil ich natürlich an diesem Land hänge. Migration, Bürokratie, Energieversorgung ... – das wird alles in die Tonne gekloppt.“
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Ralf Schuler
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