Boxer aus Taiwan verprügelt Frau von hinten: Bei dieser Szene muss auch dem Letzten klar werden, wie groß die Schande von Paris ist
Ein Beitrag von
Die Welt schaut fassungslos nach Paris: Bei den olympischen Spielen haben sich zwei Männer ins Frauen-Finale geboxt! Silber ist ihnen schon sicher, nun geht es um den Titel für die Ewigkeit.
Die Ausgangslage: Imane Khelif (25) aus Algerien kämpft am Freitag (22:51 Uhr) gegen die Chinesin Liu Yang (32), amtierende Weltmeisterin in der Klasse bis 66 Kilo. Der Taiwanese Lin Yu-ting (28) darf am Samstag (21:30) für Gold die 20-jährige Polin Julia Szeremeta verprügeln (Damen, 57 Kilo).
Und das, obwohl Khelif und Yu-ting bei der Box-WM im vergangenen Jahr zum Schutz der Gegnerinnen ausgeschlossen wurden. Begründung: Bluttests hatten ergeben, dass beide Kämpfer Männer sind. Dem Internationalen Olympischen Komitee ist die Gesundheit der Frauen offenbar egal, es lässt die Männer wie selbstverständlich auf die unterlegenen Frauen los.

Bemerkenswert: Während dem woken Gruppenzwang in der Berichterstattung zum Fall Khelif mangels Argumenten so langsam die Luft ausgeht, vermöbelt Yu-ting seine Opfer bislang weitgehend unter dem Radar. Am Algerier kommen mittlerweile selbst Öffentlich-Rechtliche nicht mehr vorbei, doch für eine Auseinandersetzung mit dem zweiten Skandal-Boxer reicht die Kraft offenbar nicht.

Dabei hat gerade der Taiwanese im Halbfinale gezeigt, wie gefährlich die Irrsinns-Entscheidung des IOC war: Die Türkin Esra Yildiz Kahraman (27) drosch wie wild auf ihren Gegner ein, doch die Treffer zeigten weder Wirkung, noch überzeugten sie die Punktrichter.

Besonders schändlich wurde es in der zweiten Runde: Da schleuderte Yu-ting die Türkin in die Seile und verpasste ihr mehrere verbotene Schläge auf den Hinterkopf. Selbst, als sie den Arm hob, um anzuzeigen, dass sie wehrlos ist, drosch er weiter auf sie ein.

Das führte dazu, dass Kahramans Hals auf dem Seil des Boxrings auflag – doch Yu-ting schlug weiter zu. Der Schiedsrichter ermahnte dann erst den Asiaten und danach die Türkin: Sie solle sich nicht vom Kampf wegdrehen ...

Hintergrund: Schläge auf den Hinterkopf sind im Kampfsport (unter anderem Boxen) verboten, weil sie zu gefährlich sind: Treffer können zu schweren Gehirnerschütterungen führen. Etwa zum Bruch der Wirbelsäule und einer Verletzung oder gar Durchtrennung des Rückenmarks. Mögliche Folgen: dauerhafte Lähmung und im schlimmsten Fall Tod!

Am Samstag endet die neue olympische Disziplin „Frauen-Verprügeln“. Wenn keiner die Männer stoppt, steigen sie zwischen zwei Frauen aufs Treppchen, beißen in ihre Gold-Medaillen und lachen sich tot über die Verblödung der Welt. Im Fall von Yu-ting übrigens ein wahrer Jackpot: Taiwan zahlt jedem Gold-Gewinner einmalig 550.000 Euro – und monatlich 3700 Euro. Bis ans Lebensende.
Mehr NIUS:
WM-Aus vor dem Start: US-Behörden verweigern somalischem Schiedsrichter die Einreise
Nach Schlacht gegen Italiener Cobolli: Alexander Zverev holt seinen ersten Grand Slam!
Sie glauben an Jesus und nicht an den Regenbogen: Wie christliche Spieler den Profi-Fußball aufmischen
Rudi Völler will Fußball ohne Politik: „Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen”
Dank Harry Kane: FC Bayern besiegt Stuttgart im Pokalfinale mit 3:0
Harald Schmidt über die Fußball-WM: „Ich freue mich schon auf eine politisch verrutschte Aktion der Nationalspieler vor dem ersten Spiel!”
Fußball-Legende Didi Hamann: „Wenn Leute sich zu Migration äußern, werden sie sofort in die rechte Ecke gestellt”
Das Wunder von Elversberg: Ein Dorf will die Bundesliga aufmischen
Mehr NIUS:
Rudi Völler will Fußball ohne Politik: „Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen”
Dank Harry Kane: FC Bayern besiegt Stuttgart im Pokalfinale mit 3:0
Harald Schmidt über die Fußball-WM: „Ich freue mich schon auf eine politisch verrutschte Aktion der Nationalspieler vor dem ersten Spiel!”
Fußball-Legende Didi Hamann: „Wenn Leute sich zu Migration äußern, werden sie sofort in die rechte Ecke gestellt”
Das Wunder von Elversberg: Ein Dorf will die Bundesliga aufmischen
Bye-Bye-Bayern: Paris zieht nach 1:1 gegen München ins Champions-League-Finale ein
Adidas auf Rekordjagd: 14 Fußball-WM-Teams tragen die drei Streifen
Antonio Rüdiger beschimpft Gegenspieler Stanišić
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare