„Es gibt nur 2 Geschlechter – Beide verachten den DFB“: Energie Cottbus schließt sich Leverkusen und Dresden an
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Die Fans vom FC Energie Cottbus haben sich den Fan-Aktionen von Dynamo Dresden und Bayern 04 Leverkusen angeschlossen. Am Montagabend zeigten sie beim Heimspiel der Regionalliga Nordost gegen Viktoria Berlin ein Banner mit der Aufschrift: „Es gibt nur 2 Geschlechter – Beide verachten den DFB“.
Es ist die damit die dritte Fangruppierung, die mit einem Banner für Zweigeschlechtlichkeit Aufsehen erregt. Vergangenen Sonntag hatten Fans von Dynamo Dresden im Spiel gegen den FC Ingolstadt ein Banner entrollt, auf dem zu lesen war: „Es gibt nur einen lächerlichen DFB – und zwei Geschlechter.“ Der Verein verteidigte hinterher die Aktion und sah darin „kein diskriminierendes Verhalten“. Der DFB-Kontrollausschuss kündigte ein Ermittlungsverfahren an.
Grund für die Aktionen von Cottbus und Dresden: Der DFB hatte am 30. Januar in einem Urteil verkündet, Bayern Leverkusen mit einer Geldstrafe in Höhe von 18.000 Euro zu sanktionieren. Fans hatten im November verlauten lassen, „dass es verschiedene Musikrichtungen“, aber nur zwei Geschlechter gebe. Das Urteil sorgte für Unmut in sozialen Medien – und bringt nun die dritte Fanszene dazu, sich zu solidarisieren.

Das Banner von Bayer Leverkusen.
Die Aussage „Es gibt nur zwei Geschlechter“ gilt Trans-Ideologen als transfeindlich. Anhänger der Queerbewegung argumentieren, es gebe mehrere und fluide Geschlechtsidentitäten, die zwischen „männlich“ und „weiblich“ changieren. In dieser Weltsicht ist ein binäres Geschlechtssystem, in der zwischen „männlich“ und „weiblich“ unterschieden wird, diskriminierend.
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