Freiburg-Coach macht Schluss: Streich ist ein guter Trainer, aber garantiert kein Heiliger!
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Servus zusammen,
für einen kurzen Moment schienen im Schwarzwald die Kuckucksuhren zu verstummen. Christian Streich erklärte seinen Rücktritt als Cheftrainer des SC Freiburg zu Saisonende. Er sei leer und habe nicht mehr die nötige Kraft, um sie an seine Spieler weiterzugeben, erklärte der Coach, der seit 2012 das Sagen an der Seitenlinie des Sportclubs hat.
An dieser Seitenlinie mussten sich über die Jahre einige Linienrichter, vierte Offizielle und die gegnerischen Trainer deftige Beschimpfungen anhören. Die passten so gar nicht in das öffentlich geschaffene Bild des guten Menschen aus dem Breisgau. Medial wurde Streich schon fast als die Mutter Teresa der Bundesliga dargestellt.
Streich ist ein außerordentlich erfolgreicher Fußballtrainer, aber ein Heiliger ist er nicht!

Freiburgs Trainer Christian Streich (58) hört zum Saisonende nach insgesamt 29 Jahren beim SC Freiburg auf.
Er hat in Freiburg durchaus großartige Arbeit geleistet, es ist aber auch nicht so, dass Sie jetzt dort das Fußballspielen einstellen werden. Im Moment ist der Sportclub in der Bundesliga ohne Streich noch schwer vorstellbar, aber das dachten auch viele als Trainer Volker Finke die Freiburger nach 16 Jahren verlassen hat. Als Streich dann ein paar Jahre später kam, war das Gegenteil bewiesen: es geht auch ohne Finke.
Ihr Waldi Hartmann
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