Guardiolas Man City gewinnt UEFA-Supercup gegen Sevilla
- Das traditionelle Kräftemessen der Europapokal-Gewinner ist nicht hochklassig, aber spannend.
- Entschieden wird das Spiel um den silbernen UEFA-Supercup im Elfmeterschießen.
Startrainer Pep Guardiola hat mit Manchester City die nächste Trophäe abgeräumt. Der Triple-Sieger gewann am Mittwoch erstmals den UEFA-Supercup durch ein 5:4 (1:1, 0:1) im Elfmeterschießen in Piräus gegen den FC Sevilla. Youssef En-Nesyri (25.) traf in der regulären Spielzeit für den spanischen Rekordgewinner des kleinen Fußball-Europapokals, Cole Palmer (63.) für Manchester glich aus. Eine Verlängerung gab es nicht.
Guardiola hatte mit den Cityzens in der vergangenen Saison das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokal und Königsklasse gewonnen. Im Karaiskakis-Stadion tat sich der Favorit aber lange schwer und steigerte sich erst in der zweiten Halbzeit. Während Sevilla bereits zum siebten Mal um den silbernen Supercup der Europäischen Fußball-Union spielte, feierte City eine Premiere - die Cityzens hatten im Juni erstmals die Champions League gewonnen.
Man City brauchte ein paar Minuten, um in die Partie zu finden. Der niederländische Nationalspieler Nathan Aké hatte die erste gute Chance für die Cityzens, doch Sevillas Torwart Yassine Bounou entschärfte den Kopfball (8.). Auch Jack Grealish scheiterte an dem Keeper, an dem auch der FC Bayern interessiert gewesen sein soll (17.).

Pep Guardiola feiert mit Erling Haaland
Der Treffer von En-Nesyri per Kopf nach einer guten Flanke von Marcos Acuña fiel etwas überraschend. Der 26-Jährige setzte sich gegen Aké und den früheren Leipziger Joško Gvardiol durch, der im Sommer für über 90 Millionen Euro von RB gekommen war. Guardiola kratzte sich während des Sevilla-Jubels am ergrauten Bart.
En-Nesyri hatte kurz nach dem Wiederanpfiff die große Chance zum zweiten Tor, doch City-Torwart Ederson parierte stark (50.). Palmers Kopfball nach Vorlage von Rodri bracht die Guardiola-Elf zurück ins Spiel. Der englische Meister dominierte die Schlussphase, erspielte sich aber nur wenige zwingende Chancen. Aké scheiterte per Kopf an Bounou (90.).
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