Spiel, Satz und Sieg: Bundesliga-Fans reagieren auf gestoppten Investoren-Deal
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Mit Spruchbändern und Plakaten haben Fans in der 1. und 2. Bundesliga am Samstag ihrer Freude über den geplatzten Investoren-Deal der Deutschen Fußball Liga Ausdruck verliehen. „Spiel, Satz und Sieg!“, teilten die Fans des 1. FC Union Berlin beim Bundesliga-Heimspiel gegen Heidenheim auf einem Transparent mit, das zudem einen Tennis- wie einen Fußball zeigte. Die Anhänger von Zweitligist Eintracht Braunschweig titelten vor dem Duell mit Hertha BSC: „Durch Geldgier, Wachstumswahn und Investoren gehen der Sport und seine Werte immer mehr verloren“.

„Fussball gehört den Fans“ skandierten die Anhänger des FC Bayer Leverkusen.
An den vergangenen Spieltagen war es durch das Werfen von Tennisbällen in deutschen Stadien immer wieder zu teils langen Spielunterbrechungen gekommen. Die gelbe Filzkugel wurde so zum Symbol des vehementen Protests gegen einen möglichen Investoren-Einstieg bei der DFL. Der Ligaverband hatte am Mittwoch erklärt, die Verhandlungen zum Abschluss eines Milliarden-Deals nicht mehr fortzuführen. Zuvor hatte sie die Gespräche mit dem letzten verbliebenen Investor CVC beendet.

Anhänger von Werder Bremen stellten fest: „50+1 unverhandelbar“
Die Union-Fans warnten auf einem anderen Transparent vor erneuten Verhandlungen mit einem Investor: „Doch beim nächsten Aufschlag stehen wir bereit!“ Auch in Bremen reagierte die Fanszene auf die gestoppte Investoren-Suche: „Ein Kampf ist gewonnen – Die nächsten werden kommen“ oder „Nein zu Investoren“, teilten die Werder-Fans in der Pause des Bundesliga-Spiels gegen Darmstadt auf Spruchbändern mit.

„Doch beim nächsten Aufschlag stehen wir bereit!“ warnen einige Fans von Union Berlin.
Auch weitere Fan-Anliegen kamen zum Ausdruck, darunter „Pro Samstag 1530“, „50+1 unverhandelbar“ und „Stadionverbote abschaffen“. Damit setzten sich die Werder-Anhänger für die klassische Bundesliga-Anstoßzeit am Samstag ein sowie die 50+1-Regel, die im Kern besagt, dass ein Investor bei einem Fußballclub nicht die Stimmenmehrheit übernehmen darf. Darauf nahmen auch die Fans von Zweitligist Hertha BSC Bezug. „Der Fußball lebt durch seine Fans. 50+1 Unantastbar“, plakatierten sie.

Auch die Fans von Hertha BSC, zu Gast in Braunschweig, stellten klar: „50+1 unantastbar“
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