Unisex-Toiletten und vegane Bratwurst: Fußball-EM in Deutschland soll zum linken Zeitgeist-Spektakel werden
Ein Beitrag von
Oh je, was kommt da auf uns zu? Die Fußball-EM 2024 soll „zur nachhaltigsten Fußball-Europameisterschaft aller Zeiten“ werden, gibt die UEFA – der Dachverband des Fußballs in Europa – jetzt auf ihrer Homepage bekannt. Und verlinkt ein Strategie-Papier, das wenig mit Fußball und der Lebensrealität der meisten Fußballfans zu tun hat. Stattdessen wird präsentiert, wie viel linker Zeitgeist in die Veranstaltung einfließen soll.
Kurzversion: Bier und Bratwurst aus dem Kopf schlagen und am besten schon mal Gendern üben...
Die Highlights aus dem Nachhaltigkeitskonzept der EM 2024:
Unisex-Toiletten und „Diversity“-Personal
Diversity wird in dem Papier riesengroß geschrieben und darf auch richtig Geld kosten. Damit jeder Fußball-Fan und jeder Turnier-Teilnehmer das richtige Klo für seine Identität vorfindet, sollen in allen Bereichen der EURO 2024 Unisex-Toiletten nachgerüstet werden.

Ob es bei der EM 2024 überhaupt um Fußball gehen wird? Man kann nur hoffen...
Zudem sieht die ESG-Strategie der UEFA Euro 2024 vor, dass „Diversität und Inklusion bei der Beschaffung von Personal“ priorisiert werden. Bedeutet, dass Menschen, die beispielsweise als Ordner, Kassenpersonal oder in Gastrobereichen eingestellt werden, nicht nur nach Eignung oder gar Fußballaffinität, sondern auch nach repräsentativen Merkmalen eingestellt werden. Innenministerin Nancy Faser (SPD) auf der UEFA-Homepage dazu: „Wir wollen uns als ein offenes und modernes Land mit einer vielfältigen Gesellschaft präsentieren.“

Bei der Fußball-WM in Katar sorgte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit der Regenbogen-Binde am Arm bereits für Diskussionen.
Man wolle bei der EM „den Fußball als verbindendes Element nutzen – und so auch Rassismus und Diskriminierung im Sport und darüber hinaus bekämpfen“, wird Faeser weiter zitiert. „Ich freue mich sehr, dass wir entlang dieser Werte eine nachhaltige EURO 2024 ausrichten werden.“ Beim Turnier sollen zudem „schnelle Reaktionsmechanismen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ etabliert werden, heißt es im Strategiepapier. Wie genau diese aussehen werden, wird nicht weiter ausgeführt.
Vegane, laktosefreie und glutenfreie Speisen
Auch in puncto Ernährung soll es gemäß Stategiepapier bewusst zugehen. Zur Corona-Impfung wurden die Deutschen noch mit ordinärer Bratwurst gelockt, im Fußball-Stadion soll nun auch die vegane Variante der Knaller sein. Ob es den Fans schmeckt oder nicht! Bereits im 2021 vorgestellten EM-Konzept wurden von DFB und UEFA „alkoholfreie, vegane, gluten-, laktose-, bzw. nussfreie Speisen“ für die Besucher der Fußballl-EM angekündigt. Im neuen Nachhaltigkeits-Strategiepapier wird nun auch betont: „Gesundes Essen und gesunde Getränkeoptionen werden in den Stadien und an allen EURO 2024-Veranstaltungsorten überall verfügbar sein.“ Da werden viele Fußballfans beruhigt aufatmen.

Ob seine Jungs bei der EM wohl essen dürfen, was sie wollen? Bundestrainer Hansi Flick – hier beim Freundschaftsspiel gegen Kolumbien Ende Juni in Gelsenkirchen.
Natürlich wird auch das Thema CO2 eine entscheidende Rolle spielen. Während des Turniers sollen die Fußballfans für „die Bedeutung Umweltschutz sensibilisiert“ werden, heißt es in der Nachhaltigkeitsstrategie auf Seite 7. Die Veranstalter werden zudem den CO2-Ausstoß „der Zuschauer, der Organisatoren und der Teams“ so gering wie möglich halten, heißt es weiter.
Zusammenarbeit mit linken Verbänden und NGOs
Dass sich die aktuell vorgestellte Nachhaltigkeitsstragie ein bisschen liest, wie ein Leitfaden für woke Lebensführung, ist kein Zufall: Im Jahr 2021 hatten UEFA und DFB im Rahmen der EM-Bewerbung bereits ihre Strategie für eine nachhaltige Veranstaltung zusammen mit einem entsprechenden Aktionsplan vorgestellt. Darin wird eine „aktive Zusammenarbeit mit bestimmten Interessenträgern“ angekündigt, die „von herausragender Bedeutung“ sein werden. Darunter der Bundesverband der Migrantenorganisationen, der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), der Zentralrat der Muslime in Deutschland, Terres des Hommes und die Bundeszentrale für politische Bildung.
Mehr NIUS:
WM-Aus vor dem Start: US-Behörden verweigern somalischem Schiedsrichter die Einreise
Nach Schlacht gegen Italiener Cobolli: Alexander Zverev holt seinen ersten Grand Slam!
Sie glauben an Jesus und nicht an den Regenbogen: Wie christliche Spieler den Profi-Fußball aufmischen
Rudi Völler will Fußball ohne Politik: „Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen”
Dank Harry Kane: FC Bayern besiegt Stuttgart im Pokalfinale mit 3:0
Harald Schmidt über die Fußball-WM: „Ich freue mich schon auf eine politisch verrutschte Aktion der Nationalspieler vor dem ersten Spiel!”
Fußball-Legende Didi Hamann: „Wenn Leute sich zu Migration äußern, werden sie sofort in die rechte Ecke gestellt”
Das Wunder von Elversberg: Ein Dorf will die Bundesliga aufmischen
Mehr NIUS:
Rudi Völler will Fußball ohne Politik: „Wir sind da, um eine Weltmeisterschaft zu spielen”
Dank Harry Kane: FC Bayern besiegt Stuttgart im Pokalfinale mit 3:0
Harald Schmidt über die Fußball-WM: „Ich freue mich schon auf eine politisch verrutschte Aktion der Nationalspieler vor dem ersten Spiel!”
Fußball-Legende Didi Hamann: „Wenn Leute sich zu Migration äußern, werden sie sofort in die rechte Ecke gestellt”
Das Wunder von Elversberg: Ein Dorf will die Bundesliga aufmischen
Bye-Bye-Bayern: Paris zieht nach 1:1 gegen München ins Champions-League-Finale ein
Adidas auf Rekordjagd: 14 Fußball-WM-Teams tragen die drei Streifen
Antonio Rüdiger beschimpft Gegenspieler Stanišić
Simone Schamann
Artikel teilen
Kommentare