Neue Studie: Jeder vierte Berliner möchte Sinti und Roma „aus der Innenstadt verbannt sehen“
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Der vom Berliner Senat geförderte „Berliner Monitor“ veröffentlichte am Montag seinen Jahresbericht für 2025. Inhaltlich geht es – wie so oft bei alimentierten NGOs – um die Lage von Minderheiten in Deutschland. NIUS präsentiert ein paar ausgewählte Daten.
Direkt im Grußwort der Studie heißt es: „25 bis 30 Prozent der Berliner:innen möchten Sinti:zze und Rom:nja aus den Innenstädten verbannt sehen und unterstellen ihnen einen geringeren Zivilisationsgrad.“
Für 42 Prozent der Befragten sind Sinti und Roma selbst an ihrer Diskriminierung schuldig. Jeder dritte Befragte hält sie für „nicht so zivilisiert“. Knapp jeder Zweite (45 Prozent) findet, dass die Anwesenheit von Sinti und Roma zu Konflikten führe.
„Sinti und Roma sind besonders gute Musiker“, finden hingegen 48 Prozent der Befragten.
Seite 94 im Berlin Monitor 2025
Muslime am bedrohlichsten
Aus dem Bericht geht auch hervor, wen die Berliner am bedrohlichsten wahrnehmen. Auf Platz 1 finden sich hier Muslime mit 37 Prozent Zustimmung. 11 Prozent stimmen der Behauptung zu, dass Muslime „sehr bedrohlich“ und 26 Prozent „eher bedrohlich“ seien. Dicht gefolgt werden die Muslime von der Gruppe der „Palästinenser“, diese werden von 11 Prozent als „sehr bedrohlich“ wahrgenommen – insgesamt aber von 34 Prozent.
Am wenigsten bedrohlich gelten unter den Befragten Christen (10 Prozent Zustimmung) und Juden (17 Prozent).

Seit 91 im Berliner Monitor 2025
Kampf gegen „Unruhestifter“ plötzlich autoritär?
Der Bericht ist durchgehend von einer klar erkennbaren linksideologischen Perspektive geprägt. So wird von „unabgegoltenen Versprechen und Widersprüchen der bürgerlichen, spätkapitalistischen Gesellschaft und ihrer Geschlechter- und Sexualitätsordnung“ gesprochen. An anderer Stelle wird die These: „Unruhestifter sollten deutlich zu spüren bekommen, dass sie in der Gesellschaft unerwünscht sind“ als autoritäre These geführt.

Seite 57 im Berliner Monitor 2025
Die These „Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben“ gilt den Autoren des Berichts als „Chauvinismus“.

Seite 52 im Berliner Monitor 2025
Zur Methodik heißt es im Bericht:
„Im Rahmen der vierten repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Berlin-Monitors wurden zwischen dem 25. Juni und dem 1. August 2025 insgesamt 2.022 Berliner:innen ab 18 Jahren befragt. (...) Ziel war es, ein repräsentatives Abbild der Berliner Wohnbevölkerung zu gewinnen und die im zweijährigen Rhythmus erhobenen Zeitreihen der vorangegangenen Studien (2019, 2021, 2023) fortzuführen.“
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