Deutsche Bürger besorgt: Mehrheit fürchtet Kriegsbeteiligung und Spionage
Die Befürchtungen der deutschen Bevölkerung hinsichtlich russischer Spionageaktivitäten und unzureichender Vorbereitung darauf haben zugenommen.
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap zeigt, dass 70 Prozent der Befragten eine Zunahme von Spionageaktionen befürchten, während 67 Prozent glauben, dass Deutschland darauf nicht angemessen vorbereitet ist. Zudem äußern 62 Prozent der Bürger die Sorge, dass Deutschland direkt in den Krieg hineingezogen werden könnte.
Trotzdem unterstützt eine deutliche Mehrheit der Deutschen, 74 Prozent, die Entscheidung der Bundesregierung, dauerhaft mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Bei der Finanzierung dieser Mehrausgaben bevorzugen 43 Prozent Einsparungen in anderen Bereichen, während 34 Prozent eine Aussetzung der Schuldenbremse und die Aufnahme von Krediten befürworten. Nur 9 Prozent der Befragten würden eine Steuererhöhung akzeptieren.
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