Bewohner Sandro wollte doch nur aus seinem Urlaub erzählen … Linke Gardinenpredigt im Big Brother-Container!
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Emotionale Szenen und ernste Ansprachen im Sat1-Container!
In der jüngsten Folge der aktuellen Big Brother-Staffel (zu sehen täglich bei Joyn und immer montags bei Sat1) erzählt Bewohner Sandro (2 Meter, Glatze, Gesichtstattoo) am Küchentisch eine Urlaubs-Anekdote. Und erwähnt am Rande: „Ich hab nichts gegen Ausländer, aber das ganze Hotel war voller Russen-Bauarbeiter, Rumänen-Bauarbeiter … Da dacht’ ich so: hm.“
Die Bemerkung sorgt für ein WOKE-DRAMA im Big Brother-Universum.
Bewohnerin Yael (Nasen-Piercing, macht OnlyFans) diagnostiziert Alltags-Rassismus, hält im Container-Hof eine Gardinenpredigt mit Linksdrall. Eine andere Bewohnerin bricht weinend zusammen. Und die Produktionsfirma lässt „Big Brother“ eine Sonder-Ansprache an alle Bewohner halten: Sandros „Rassismus“ habe fast die Grenzen der Sendung gesprengt.

Fahrlehrer Sandro aus Stralsund löste mit einer Bemerkung ein Container-Beben aus. (alle BB-Fotos: seven.one/Willi Weber)
In der Zusammenfassung des 11. Container-Tages sieht man zunächst, wie OnlyFans-Darstellerin Yael aus Berlin den Fahrlehrer aus Stralsund wegen seiner Bemerkung ausführlich tadelt. „Das, was du gesagt hast, ist ein typischer Fall von Alltags-Rassismus“, belehrt sie Sandro (32) im Beisein fünf anderer Bewohner. „Und das sind Sachen, auf die einfach aufmerksam gemacht werden muss. Weil’s wichtig ist.“
Sandro scheint sich seinen Teil zu denken
Die Anwesenden lauschen der 29-Jährigen andächtig, Sandro hört man brav „Ja.“ sagen. Ihre Kritik, sagt Yael, möge Sandro bitte positiv sehen: „Wenn jetzt jemand diesen Lernprozess in der Öffentlichkeit durchmacht, dann könnte das ja auch gut für dich sein, weißt du?“
Sandro, mit Pokerface: „Ich achte darauf, wie ich jetzt meine Wortwahl habe.“

Bewohnerin Yael belehrte Sandro und andere Container-Bewohner über Alltagsrassismus
Auch Bewohner Benedikt (23) richtet zum Abschluss sehr ernst das Wort an Sandro. Der Zwei-Meter-Mann könne nun beweisen, dass er kein Rassist ist: „Du hast jetzt Gelegenheit zu zeigen, dass du so nicht bist. Nutz’ die Chance!“
Sandro, lammfromm: „Mhm. Ja. Mach ich auch.“
Er scheint sich dabei allerdings seinen Teil zu denken …
Maya bricht weinend zusammen
Dass auch Sat1 Sandros Bemerkung über seinen Hotel-Aufenthalt äußerst ernst nimmt, zeigt die darauf folgende Moderation aus dem Off. Der Sprecher zu dräuender Musik: „Wie kränkend Aussagen wie die von Sandro wirklich sind, erkennt man an Mayas Reaktion darauf.“
Maya (25) ist Franchise-Unternehmerin aus Düsseldorf. Als Rassismus-Alarmistin Yael die Sandro-Szene im Schlafsaal noch mal ziemlich ungenau zum Besten gibt („… er hat halt gesagt, er habe ja nichts gegen Ausländer, aber das Hotel wäre voll mit Russen und Polen und sowas gewesen …“) schlägt Maya plötzlich die Hände vors Gesicht, als habe sie gerade etwas extrem Furchtbares erfahren. Sie springt von der Bettkante auf, läuft rastlos umher, fängt an, zu weinen: „Hör auf, ich kann sowas GAR NICHT!“
„Da hört wirklich meine komplette Toleranz auf!“
Yael legt nach: „Ja, und dann die Küchenkraft, die kein Deutsch kann und seine Wünsche nicht versteht …“ Maya sinkt zurück auf die Bettkante, schluchzt. Mitbewohner Nicos (27, Posteinholer) eilt herbei, um sie zu trösten. Ein Drama! Maya: „Ich versteh' halt gar nicht, warum man da nichts macht! Weil: Sorry, sowas sagt man einfach nicht. Da hört wirklich meine komplette Toleranz auf!“

Brach wegen Sandros Äußerung weinend zusammen: Maya aus Düsseldorf
Im Sprechzimmer erklärt Maya später: „Meiner Meinung nach hat Sandro zu diesem Thema eine komplett falsche Einstellung.“ Und: „Wenn es um solche Themen wie diskriminierende Äußerungen geht, ist das immer so’n bisschen schwierig für mich.“
„Big Brother kann diese Aussagen so nicht stehen lassen“
Gen Ende der Sendung wird Sandros vermeintlich „rassistische“ Äußerung dann ein weiteres Mal aufgegriffen. Der Off-Moderator: „So richtig gut war dieser Tag nicht, denn Sandros Aussagen haben zurecht aufgewühlt und Diskussionen entstehen lassen. Und eins ist klar: Big Brother kann diese Aussagen so nicht stehen lassen.“

Big Brother rief die Bewohner zur Vollversammlung, stellte klar, dass er „diskriminierende Äußerungen“ nicht duldet.
Es folgen Bilder einer Vollversammlung der aktuellen Container-Belegschaft. Big Brothers Stimme ertönt. Die Sendung sei „ein Experiment, das auch Grenzen hat. Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen.“
Und weiter: „Es sind Äußerungen gefallen, die viele Menschen und auch eure Mitbewohner verletzt haben. Dies ist mein Container und hier gelten meine Regeln. Diskriminierende Äußerungen, abwertende Bemerkungen über Minderheiten und verleumderische Aussagen über Einzelne haben hier keinen Platz. Sie werden nicht geduldet.“ Big Brother sehe und höre alles. Ernste Gesichter bei den Bewohnern, immer wieder springt die Kamera zu Sandro, dem Auslöser des Woke-Bebens im Sat1-Container.
Transfrau Ciara drohte: „... sonst reiß' ich dir die Extensions raus!“
Bemerkenswert: Einen Tag vor dem Drama um Sandros Spruch hatte Trans-Bewohnerin Ciara (35) der 20-jährigen Maxime (kommt wie Sandro aus Mecklenburg-Vorpommern) im Streit gedroht: „Drück jetzt nicht auf die scheiß Tränendrüse, sonst reiß' ich dir die Extensions raus!“

Transfrau Ciara drohte Mitbewohnerin Maxime mit Gewalt – und wurde diskret im Sprechzimmer verwarnt.
Über die Gewaltandrohung, die Containerbewohnerin Angela live mitbekam, regte sich im Haus offenbar niemand auf. Und Big Brother beließ es bei einer Verwarnung, die der aggressiven Transfrau diskret im Sprechzimmer – und nicht wie bei Sandro mit viel Bohei vor versammelter Mannschaft – ausgesprochen wurde.
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