TikTok-Trend: Denken Männer wirklich ständig an das Römische Reich?
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Wie oft denken Sie an das Römische Reich? Wöchentlich? Täglich? Oder sogar stündlich? Ein derzeit kursierender TikTok-Trend zeigt: Männer denken häufiger als gedacht an das Römische Reich.
Wer auf TikTok unterwegs ist, wird es mitbekommen haben: Es gibt einen neuen Trend, bei dem Frauen Männer fragen, wie oft sie an das Römische Reich denken. Kuriose Frage? Scheinbar nicht, denn der Trend belegt, dass erstaunlich viele Männer erstaunlich oft an das Römische Reich, an Julius Caesar, Nero, Augustus & Co. denken.
Gaius Flavius war der Auslöser
Ausgelöst hat den Trend der schwedische „History“-Influencer Artur Hulu, der sich regelmäßig als Legionär „Gaius Flavius“ verkleidet und öffentlich zeigt. In einem Post Mitte August äußerte er: „Frauen, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft Männer an das Römische Reich denken.“ Dieser Post ging viral, offenbar konnten sich überraschend viele Männer damit identifizieren.
Seither kursieren auf TikTok zahlreiche Videos, die zeigen, wie Frauen ihren Männern die mittlerweile populäre Frage stellen: Wie oft denkst du an das Römische Reich?
Frauen lachen sich oft schief über die Antworten. Auf die Frage, ob, wie häufig und warum er an das Römische Reich denke, antwortete beispielsweise ein Mann seiner Frau, die es gar nicht fassen wollte: „Schon oft, zwei bis drei Mal die Woche. Ich find’s einfach cool. Die haben fast alles, was wir heute haben, erfunden … allein wenn ich höre, dass jemand Julius heißt, muss ich daran denken.“ Auch ein anderer männlicher Befragter gab gegenüber seiner Freundin zu, er habe etwa drei Mal die Woche römische Gedanken. Er erklärte das mit dem faszinierenden Fortschritt der Römer.
Und warum denken Männer so oft an das Römische Reich?
Auf die Frage, aus welchem Grund genau so viele Männer so oft an die alten Römer denken, gibt es keine eindeutige Antwort. Artur Hulu sagt in einem Interview mit der Washington Post, dass das männliche Interesse an der römischen Geschichte schon lange existiert, bereits in der Renaissance gab es dieses Phänomen. Hulu erklärte seine persönliche Faszination damit, dass es für ihn einfach spannend sei, sich die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen Römischem Reich und der modernen Welt anzuschauen.
Historiker deuten dieses ausgeprägt männliche Interesse am Römischen Reich damit, dass römische Feldzüge, Gladiatorenkämpfe und kaiserliche Triumphe nicht nur opulente historische Geschichten erzählen, sondern auch die Aspekte Stärke und Macht symbolisieren.
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Leonie Ipati
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