Wutausbruch von Reality-Star Claudia Obert: „Ich komm’ mir total verarscht vor von diesem Staat“
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Ganz Deutschland kennt sie, mit einem Champagner-Glas in der Hand und einem frivolen Spruch auf den Lippen. Gerade ist Claudia Obert NICHT nach Feiern zumute. Auf Instagram und Facebook machte die 64-Jährige vor zwei Tagen ihrem Ärger über den Staat Luft:
„Ich hab die Schnauze voll. Ich muss mal was loswerden. Politiker einer jeden Couleur, Politikerinnen, insbesondere Frau Baerbock, Bärbel Bas, Frau Ministerin Reiche, die setzen so exorbitante Stylingkosten ab! Wenn ich meinen Friseur, Haare, Make-up von meiner eigenen Firma bezahlen lasse, heißt das bei der Betriebsprüfung: Das ist nicht steuerlich veranlagt. Das ist nicht betriebsbedingt.“

Obert beim Leipziger Opernball 2025.
„Ich hab die Schnauze voll“
Seit mehr als drei Jahrzehnten leitet die Unternehmerin Modegeschäfte in Berlin und Hamburg. Als Reality-Star ist sie zudem in Formaten wie „Promis unter Palmen“, „Sommerhaus der Stars“ oder „Promi Big Brother“ gern gesehener – und gut bezahlter – Gast. Mit ihren Finanzen geht die gebürtige Freiburgerin offen um.
„Ich komm’ mir total verarscht vor von diesem Staat. Ich als Unternehmerin in der Modebranche kann mich auch nicht föhnen und schminken. Ich plombier mir aber auch die Zähne nicht selber und zahl das selber.“
In den vergangenen Monaten war Kritik an den Styling-Ausgaben der Regierung laut geworden: Das Kanzleramt von Friedrich Merz hat allein von Mai bis August dieses Jahres mehr als 12.000 Euro für Kosmetiker, Visagisten und Friseure ausgegeben. Bei Wirtschaftsministerin Katherina Reiche waren es sogar knapp 20.000 Euro.
In einer Wirtschaftskrise lassen sich diese Kosten beim Wahlvolk schwer verkaufen. Mit ihrem Wut-Video trifft Claudia Obert offenbar einen Nerv: Mehr als 67.000 Instagram-Follower und mehr als 32.000 Facebook-Fans lassen ein LIKE da.
„Ich fühl’ mich von vorne bis hinten und oben bis unten nicht in der guten Laune, sondern von diesem Staat verarscht. Wir sind ja angeblich im freien Fall. Ich bin nicht im freien Fall, aber ich hab die Schnauze voll.“
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Melanie Grün
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