Amazon will Trumps Zoll-Auswirkungen bei Preisen anzeigen: Weißes Haus spricht von „feindseligem und politischem Akt“
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Shopping-Gigant Amazon plant angeblich neben den Verkaufspreisen anzugeben, welchen Anteil an ihnen Trumps Zoll-Politik ausmacht. Im Weißen Haus ist offenbar außer sich ob dieser Pläne: „Ich habe gerade mit dem Präsidenten gesprochen. Das ist ein feindlicher und politischer Akt von Amazon“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Dienstag in Washington.
Zahlreiche Experten warnen davor, dass Trumps Zoll-Politik weltweit – und besonders in den USA – für Preissteigerungen sorgen könnte, gerade die 145 Prozent-Zölle auf chinesische Produkte. Treffsichere Prognosen, wie viel teurer es werden könnte, gab es bisher nicht. Amazon will laut einem Bericht von Punchbowl News die Auswirkungen nun transparent für ihre Kunden machen und den Preisaufschlag durch Trumps Zölle kenntlich machen.

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt zeigt den Bericht über die angeblichen Amazon-Pläne.
Amazon reagierte auf die Vorwürfe und erklärte, dass es lediglich Überlegungen gegeben habe, auf der Plattform „Amazon Haul“ – einem Bereich für besonders günstige Angebote – die Zölle auszuweisen. Diese Pläne seien jedoch nie genehmigt worden und würden auch nicht umgesetzt. Ein Sprecher betonte, dass es sich nicht um die Hauptseite von Amazon handele.
Die Amazon-Aktie reagierte auf die Entwicklungen und verlor an der Wall Street zunächst 1,4 Prozent an Wert.
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