Arbeitgeberpräsident kritisiert Ampel: „Das Misstrauen gegenüber der Wirtschaft steigt“
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Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Ampel-Koalition für ihre Wirtschaftspolitik kritisiert und ein wachsendes Misstrauen gegenüber der Wirtschaft bemängelt.
Anlässlich seines 60. Geburtstags äußerte er sich besorgt über die zunehmende staatliche Regulierung und den Verlust unternehmerischer Freiheit, was deutsche Firmen im globalen Wettbewerb schwächt.
„Das Misstrauen gegenüber der Wirtschaft steigt“, sagte er am Dienstag in Berlin. Dulger appellierte für weniger Bürokratie und eine effizientere, schnellere Wirtschaftsförderung, um Unternehmen nicht mit politischem Ballast zu überlasten: „Wir müssen einfacher und schneller werden“.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger
Bundeskanzler Olaf Scholz reagierte auf diese Kritik, indem er den Willen der Bundesregierung zum Bürokratieabbau bekräftigte und die Vielfalt der an die Regierung herangetragenen Wünsche, darunter auch die Sicherung der Energieversorgung, verstärkte Investitionen in Sicherheit, Verteidigung, moderne Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung, Bildung sowie Steuersenkungen und die Subventionierung der Energiepreise für Unternehmen, hervorhob. Scholz betonte jedoch, dass nicht alle Anforderungen gleichzeitig erfüllt werden können. Angesichts finanzieller Begrenzungen müsse die Regierung Prioritäten setzen, wobei sie zugleich stabile Staatsfinanzen und die Einhaltung der Schuldenbremse garantieren solle.
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