Bundesrechnungshof schlägt Strom-Alarm: „Im schlechtesten Fall könnte die Nachfrage in Deutschland im Jahr 2033 in mehr als 21 Stunden nicht vollständig gedeckt werden.“
Ein Beitrag von
Ein Gutachten des Bundesrechnungshofes erschüttert die Energiepolitik der Bundesregierung. Die „Energiewende“ dürfte nach diesem brisanten Sonderbericht als gescheitert gelten. Nahezu jede Behauptung von Wirtschaftsminister Robert Habeck wird in den 58 Seiten mit nüchternen Fakten widerlegt.
Eine der dramatischsten Passagen beschäftigt sich mit der Versorgungssicherheit in Deutschland. „Das Ziel einer sicheren Versorgung mit Strom kann so langfristig nicht gewährleistet werden“, warnt der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller.
Der Bericht des Bundesrechnungshofes überprüft auch die Behauptung von Robert Habecks Bundesnetzagentur (geführt von dem Grünen Klaus Müller), dass die Stromversorgung in Deutschland jederzeit gesichert ist. „Die Bundesnetzagentur kommt zu dem Ergebnis, dass die Stromnachfrage – die sogenannte ‚Last‘ – in Deutschland im Zeitraum 2025 bis 2031 jederzeit gedeckt werden könne“, konstatiert der Bericht – und geht dann hart mit dieser Einschätzung aus dem Wirtschaftsministerium hart ins Gericht.

Präsident des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller
„Es bestehen erhebliche Risiken für die Versorgungssicherheit mit Strom“
„Der Bundesrechnungshof nimmt zur Kenntnis, dass die Simulationen der Bundesnetzagentur wahrscheinlichkeitsbasiert sind und auch Extremsituationen enthalten. Nach wie vor bewertet der Bundesrechnungshof aber die Grundannahmen kritisch, auf denen diese Berechnungen fußen. So müssen auch für die Grundannahmen verschiedene Eintrittswahrscheinlichkeiten herangezogen werden. Annahmen, die offensichtlich unwahrscheinlich sind, erfüllen diese Anforderungen nicht. Ein Monitoring, dessen Annahmen nur auf einem unwahrscheinlichen ‚Best-Case‘ basieren, ist nicht als Frühwarnsystem geeignet.“
Und dann die vernichtenden Sätze: „Es bestehen erhebliche Risiken für die Versorgungssicherheit mit Strom.“
Dann zitiert der Bundesrechnungshof eine andere Studie, die zu einem deutlich kritischeren Ergebnis kommt: „Neben der Bundesnetzagentur führt auch der Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber Analysen zur Versorgungssicherheit in den EU-Mitgliedstaaten durch.“
Und dann der entscheidende Satz, der für ganz Deutschland ein schrillender Alarmruf sein sollte: „Im schlechtesten Fall könnte nach dieser Analyse die Nachfrage in Deutschland im Jahr 2033 in mehr als 21 Stunden nicht vollständig gedeckt werden.“
Schon in neun Jahren ist es ein realistisches Szenario, dass der Strombedarf 21 Stunden im Jahr nicht gedeckt ist – ein solches Szenario würde die deutsche Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs führen …
Mehr NIUS:
Das denkt die Wirtschaft: Das unfassbare ökonomische Unverständnis von Grünen-Chefin Ricarda Lang
Mehr NIUS:
Stahl-Boss rechnet mit Klimapolitik ab: „Wir sind Opfer eines politischen Anschlags“
Nach Auto, Stahl und Energie streichen auch Pharma-Konzerne Investitionen in Deutschland
Wirtschaftsrat-Boss: „Ohne Kettensäge taumelt Deutschland in den Abgrund – und mit Kettensäge ebenso“
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Mehr NIUS:
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Nur noch 6 Prozent optimistisch: Absturz-Wirtschaft jetzt Sorge Nummer eins, dicht gefolgt von Migration
DIHK warnt vor nächster Gefahr für die Wirtschaft: Energiedeckel gefährdet Millionen Jobs
Arla übernimmt größte deutsche Molkerei: Milram wird dänisch
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare