Nächster Job-Hammer! Deutsche Bank streicht 2000 Stellen
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In einer überraschenden Ankündigung hat die Deutsche Bank am Mittwoch Pläne zur Schließung zahlreicher Filialen und zum Abbau von etwa 2000 Arbeitsplätzen im laufenden Jahr bekanntgegeben. Es ist bereits die dritte Hiobsbotschaft dieser Art innerhalb von drei Tagen in der deutschen Wirtschaft. Zuerst hatten Tagesschau und Bild darüber berichtet.
Bankchef Christian Sewing erklärte auf einer Konferenz von Morgan Stanley, es handle sich um eine „signifikante Anzahl“ von Filialschließungen. Die finanziellen Mittel für den Stellenabbau seien bereits gesichert, so Sewing weiter. Die Bank setzt damit ihren Kurs der vergangenen Jahre fort, in denen sie bereits viele Zweigstellen schloss, um die Kosten zu senken.

Bankchef Sewing sprach von einer „signifikanten Zahl“ von Filialen, die geschlosen werden müssen.
Die Ankündigung folgt auf ähnliche Meldungen anderer Großunternehmen: Audi hatte am Montag den Abbau von 7500 Stellen publik gemacht, Siemens am Dienstag die Streichung von 6000 Jobs, davon 2850 in Deutschland.
Zehn Vorstände kassieren fast 70 Millionen Euro
Trotz eines finanziell schwierigen Jahres 2024 mit einem Gewinnrückgang überraschte die Deutsche Bank mit hohen Gehältern für ihre Führungskräfte. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht kassierten die zehn Vorstände insgesamt 68,1 Millionen Euro – ein Anstieg von knapp 10 Millionen Euro im Vergleich zu 2023. Besonders auffällig: 647 Mitarbeiter der Bank zählen zu den sogenannten Gehaltsmillionären. Vorstandschef Sewing selbst erhielt 9,75 Millionen Euro, rund eine Million mehr als im Vorjahr.
Die Zahlen stehen im Kontrast zu den Geschäftsergebnissen: Der Gewinn vor Steuern sank um sieben Prozent auf 5,3 Milliarden Euro, der Nettogewinn fiel sogar um 36 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Hauptgrund für den Einbruch waren hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten, unter anderem mit ehemaligen Postbank-Aktionären.
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