„Die Energiewende hat Deutschland ruiniert“ – diese Worte von Wolfgang Herles bei NIUS finden dramatische Bestätigung
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In der Sendung NIUS Live sagte der Journalist und Buchautor Wolfgang Herles einen Satz mit Sprengkraft. Einen Satz, der NIUS-User aufgewühlt hat, weil er in seiner Dimension unsere Denk-Grenzen zu sprengen droht: „Die Energiewende hat Deutschland ruiniert.“
Am gleichen Tag veröffentlicht die Welt einen Bericht der Unternehmensberatung McKinsey, der die Worte des ehemaligen ZDF-Journalisten mit Zahlen unterfüttert – und bestätigt. „Wie ist es möglich“, fragt die Welt, „dass die Kosten für die deutsche Energiewende den gesamten deutschen Staatshaushalt um mehr als das Zehnfache übertreffen könnten, aber dennoch keine Rolle zu spielen scheinen?“
Sechs Billionen Euro erwartete Kosten
Die bisherigen Kosten der Energiewende pendeln sich zwischen 500 Milliarden Euro und 1000 Milliarden Euro, also einer Billion Euro ein. Für die nächsten 20 Jahre rechnen Experten mit erheblich steigenden Ausgaben, die Unternehmensberatung McKinsey erwartet gar sechs Billionen Euro. Der deutsche Staatshaushalt 2024 beträgt 477 Milliarden Euro.

Die Kühltürme des ehemaligem AKW Grafenrheinfeld in Bayern wurden gesprengt.
Mit Kernkraft hätten wir 600 Milliarden Euro gespart
Die Ausgaben, die den Steuerzahlern aufgebürdet werden, scheint die Bundesregierung nicht zu beunruhigen. Sie kann und will die Kosten für die Energiewende nicht beziffern. Während Unternehmer aufgrund staatlicher Vorgaben sämtliche Vorgänge dokumentieren müssen, kennt der Staat nicht einmal den Preis seines größten Investitionsprojekts. „Achselzuckend wird in Kauf genommen, dass Deutschland schon dadurch 600 Milliarden Euro gespart hätte, wäre es bei der ebenfalls klimafreundlichen Kernenergie geblieben, statt auf Erneuerbare Energien zu setzen“, schreibt der Wirtschaftsjournalist Axel Bojanowski.
Warum verfallen Schulen und Universitäten?
Gäste aus dem Ausland wundern sich über Deutschlands Entwicklung: verfallene Schulen und Universitäten, unterfinanzierte Krankenhäuser, rückständige Infrastruktur und Digitalisierung, Spitze bei Strompreisen, Steuern und Abgaben. Es stellt sich die Frage: Wie könnte das Land aussehen, wären die 600 Milliarden in den benannten Bereichen investiert werden?

Der Ausbau von Energiewende-Technologie wird hoch subventioniert.
Eine andere Frage: Wie konnte sich Deutschland in diese Lage manövrieren? Antwort: Motivation der Energiewende war es nicht, ausreichend Energie bereitzustellen, sondern im Gegenteil: der prosperierenden Marktwirtschaft Sand ins Getriebe zu streuen, verbrämt mit Naturschutz. Die Regierung plant weiterhin mit Steuergeld, stärker sprudelnde Geldquellen als Energiewende-Töpfe sind kaum zu finden: Der Ausbau von Energiewende-Technologie wird subventioniert, ein risikoloser Ausbau der Anlagen garantiert.
Alles zusammengenommen: Wolfgang Herles hat bei NIUS prophetische Worte gefunden – leider.
Hier geht’s direkt zur Aufzeichnung der Sendung mit Wolfgang Herles:
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