Die Lockdown-Einpeitscher von der Leopoldina wollen jetzt unser Fleisch teurer machen
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Es klingt wie ein Hohn und ist doch bitterernst: Die Wissenschaftsakademie Leopoldina in Halle, die berühmt und berüchtigt wurde, weil sie wie keine andere Institution in Deutschland den Lockdown in der Corona-Zeit flächendeckend und uneingeschränkt gefordert hatte, will jetzt unser Fleisch teurer machen. Wie Bild zuerst berichtete, empfiehlt die Leopoldina, die Mehrwertsteuer auf tierische Produkte von 7 auf 19 Prozent anzuheben.
Begründung der Leopoldina-Mitarbeiter, die wie in der Corona-Zeit auch heute noch die Bundesregierung beraten: Die Produktion tierischer Produkte wie Rind, Schwein oder Geflügel verschlinge zu viel Fläche, verursache hohe Treibhausgas-Emissionen und schade so dem Klima und der Artenvielfalt.
Weniger Fleisch – was sonst!
„Ein wesentlicher Ansatzpunkt für die Entschärfung der Zielkonflikte ist eine nachhaltigere Ernährung“, schreiben die Autoren. Und weiter: „Das bedeutet insbesondere eine deutliche Verringerung des Pro-Kopf-Konsums tierischer Produkte.“
Der Vorschlag hätte direkte Folgen für Millionen Haushalte in Deutschland. Worauf jetzt noch 7 Prozent Mehrwertsteuer gezahlt werden müssen, würden auf einmal 19 Prozent fällig. Die Folgen für Verbraucher in einigen Beispielen:
- Weihnachtsgans (5 Kilo): 127,90 Euro statt 115 Euro;
- Steak (500 Gramm): 8,44 Euro statt 7,59 Euro;
- 250 Gramm Leberwurst: 1,88 Euro statt 1,69 Euro;
- Auch Milchprodukte wären teurer:
- 1 Liter Milch: 1,32 Euro statt 1,19 Euro;
- Butter: 1,88 Euro statt 1,69 Euro.
Die Forscher argumentieren: Höhere Preise führen zu weniger Konsum – gut fürs Klima. Ob die Politik den Vorschlag umsetzt, ist unklar.
Nach den Corona-Erfahrungen mit der Institution Leopoldina erwartet den Verbraucher nichts Gutes. Und wir dachten, die Zeiten, in denen die Grünen mitregierten, seien vorbei!
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