Handwerker-Chef fordert: Einwanderung ohne Sprachtest und Integrationskurs
Ein Beitrag von
- Der Chef des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks will Migration erleichtern.
- Um Arbeitskräfte zu finden, fordert er, Sprachtests und Integrationskurse zu streichen.
- Unterstützung kommt vom Deutschen Städte- und Gemeindebund.
Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, fordert eine Einwanderung ohne Sprachtests und Integrationskurse. „Wenn jemand arbeitet, lernt er die Sprache möglicherweise viel schneller – und integriert sich viel leichter,“ sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Angesichts des Fachkräftemangels im Handwerk fordert Dittrich eine unbürokratische Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Einwanderer ohne Deutschkurs sollen dem Arbeitsmarkt laut Dittrich helfen.
Zwar können Flüchtlinge in Deutschland nach drei Monaten eine Beschäftigung aufnehmen, doch das ist dem Handwerkspräsidenten zu wenig. „Allerdings ist das mit zu vielen Ausnahmen versehen und sollte dringend überarbeitet werden“, so Dittrich.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) unterstützt diese Forderungen, wie der Spiegel berichtete. Asylbewerber sollen demnach so früh wie möglich eine Arbeitserlaubnis erteilt bekommen, sofern Aussicht auf Anerkennung besteht. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg betont: „Der DStGB spricht sich dafür aus, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive von Anfang an arbeiten dürfen.“

Friedrich Merz kritisiert dagegen die aktuelle Einwanderungspolitik.
Integrationsprobleme, die sich aufgrund mangelnder Sprache oder kultureller Unterschiede ergeben, werden weder von Dittrich noch von Landsberg beleuchtet.
Mehr als 300.000 ausreisepflichtige Flüchtlinge leben aktuell in Deutschland, die abgeschoben werden sollten, aber nicht abgeschoben werden. Zuletzt geriet CDU-Chef Friedrich Merz in die Kritik, weil er die hohe Anzahl der Flüchtlinge mit längeren Wartezeichen beim Arzt für die Bevölkerung in Verbindung brachte.
Lesen Sie auch: Anhaltende Migration nach Deutschland: Warum die geplante EU-Asylreform kaum etwas ändern wird
Mehr NIUS:
Stahl-Boss rechnet mit Klimapolitik ab: „Wir sind Opfer eines politischen Anschlags“
Nach Auto, Stahl und Energie streichen auch Pharma-Konzerne Investitionen in Deutschland
Wirtschaftsrat-Boss: „Ohne Kettensäge taumelt Deutschland in den Abgrund – und mit Kettensäge ebenso“
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Mehr NIUS:
Amerika baut die KI-Zukunft mit Vollgas
SPD stellt sich hinter DGB-Steuerkonzept: Gesamtmetall stellt Zusammenarbeit mit dem DGB infrage
Europa-Chef des neuen E-Autos Chery: „Wir Chinesen führen die globale Autoindustrie an“
Kettensägen-Boss Stihl: „Merz schickt uns mit Bleiweste zum Schwimmen“
Reform-Kommission: Jetzt soll die „atmende Schuldenbremse“ Deutschland vor dem Absturz retten
Nur noch 6 Prozent optimistisch: Absturz-Wirtschaft jetzt Sorge Nummer eins, dicht gefolgt von Migration
DIHK warnt vor nächster Gefahr für die Wirtschaft: Energiedeckel gefährdet Millionen Jobs
Arla übernimmt größte deutsche Molkerei: Milram wird dänisch
Julian M. Plutz
Artikel teilen
Kommentare