Historischer Tiefstwert: Füllstand der Gasspeicher sinkt auf unter 50 Prozent
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Die Gasspeicher Deutschlands leeren sich angesichts der bundesweiten Minus-Temperaturen in rasantem Tempo. Am Wochenende ist der Füllstand nun auf unter 50 Prozent gefallen – ein historischer Tiefstwert.
„Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen“, meinte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil und die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet.“

Der LNG-Tanker „Seapeak Magellan“ übergibt Flüssigerdgas an das Regasifizierungs-Schiff „Neptune“ im Hafen Mukran auf Rügen.
Eine Sprecherin des Energiekonzerns Uniper erklärte hingegen: „Die Versorgungssicherheit mit Erdgas ist aktuell gewährleistet, aber nicht garantiert.“
Die Initiative Energien Speichern (INES), der Zusammenschluss der deutschen Speicherbetreiber, warnte bereits im November, dass es bei einem außergewöhnlich kalten Januar zu Engpässen kommen könnte – auch durch den höheren Gasverbrauch der letzten vier Monate.
Zweistellige Minusgrade in der Nacht
Am 7. Januar betrug der Wert laut Bundesnetzagentur noch 50,5 Prozent. Die Daten des Wochenendes sind noch nicht bei der Bundesnetzagentur eingetragen. Sie werden mit ein paar Tagen Verspätung gemeldet. Im Vorjahr lag der Wert am 7. Januar noch bei 76,3 Prozent.

Der Speicherstand laut Bundesnetzagentur.
In der Nacht zu Sonntag werden in Teilen Deutschlands erneut zweistellige Minusgrade erwartet. Mit Beginn der neuen Woche steigen die Temperaturen leicht an.
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